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Aktion "Impulse für den Wohnungsbau"

Materialien und Informationen zur Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" finden Sie auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V.

 

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Impulse für den Wohnungsbau

Impuls für Bauherren per „Steuer-Stellschraube“ – Staat profitiert

18. November 2011

Appell an die Länder: Weg frei für energetische Gebäudesanierung

IG BAU, Mieterbund und Bau-Branche appellieren an die Bundesländer und den Bund, den Weg für eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung freizumachen. Das monatelange Tauziehen müsse auf der Sitzung des Vermittlungsausschusses am kommenden Dienstag beendet werden. „Hauseigentümer, die auf das Energiesparen setzen und bauen bzw. sanieren wollen, brauchen endlich Sicherheit“, sagt Dr. Ronald Rast von der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“, in der sich die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), der Deutsche Mieterbund (DMB), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) zusammengeschlossen haben.

Verbesserte steuerliche Förderbedingungen schafften für Eigentümer die dringend benötigten Anreize für energetische Modernisierungen. Mieter müssten dann weniger für Heizkosten und für die Modernisierungsmaßnahmen zahlen, wenn die steuerliche Förderung bei der Berechnung der Modernisierungskosten berücksichtigt würden. „Wenn die Länder in einem ersten Schritt die energetische Gebäudesanierung über steuerliche Anreize attraktiver machen, werden sie unterm Strich dabei sogar profitieren“, so Rast. Die Länder scheuten derzeit Steuernachlässe, weil sie ihren Blick einseitig auf die Mindereinnahmen richteten. Sie ließen dabei völlig außer Acht, dass diese durch Mehreinnahmen bei der Steuer und den Sozialabgaben mehr als kompensiert würden. „Bei den Bundesländern bleibt genauso wie beim Bund ein dickes Plus hängen, wenn private Bauherren oder Immobiliengesellschaften in den Wohnungsbau in Deutschland investieren“, sagt Rast als Sprecher der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“. ...

Hier die PRESSEMITTEILUNG

 

Baukosten-Analyse: Öffentliche Kassen profitieren

Grafik: Pestel-Institut

7. November 2011

Pro „Bau-Euro“ landen 51 Cent beim Staat

Von jedem Euro, der beim Hausbau investiert wird, fließen 51 Cent an Steuern und Sozialabgaben an den Staat. Das geht aus einer Baukosten-Analyse hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Die öffentlichen Kassen profitieren demnach in erheblichem Maße vom Wohnungsbau – weit mehr sogar, als sie in dessen Förderung investieren. Vor diesem Hintergrund fordern die Bau-Gewerkschaft, der Deutsche Mieterbund und die Baustoff-Branche vom Bund, den Wohnungsbau stärker als bisher anzukurbeln. Hierzu seien mehr KfW-Fördermittel und eine deutlich bessere steuerliche Abschreibung notwendig. Die Weichen dafür müssten am kommenden Mittwoch und Donnerstag auf den Bereinigungssitzungen des Haushaltsausschusses in Berlin für das kommende Jahr gestellt werden.

Nach den Berechnungen des Pestel-Instituts führt der Neubau eines Einfamilienhauses in Höhe von 200.000 Euro Baukosten zu Steuereinnahmen von fast 47.000 Euro (32.000 Euro Mehrwertsteuer sowie gut 14.600 Euro Lohnsteuer und Soli). Zudem fließen nahezu 55.500 Euro über die Bauunternehmen und deren Arbeitnehmer in die Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherungen. „Damit landen mehr als die Hälfte der Neubaukosten über Steuern und Sozialabgaben in öffentlichen Kassen“, so Matthias Günther, der die Berechnungen beim Pestel-Institut geleitet hat. Der Staat gehört damit zu den „Gewinnern beim Hausbau“.

Ähnlich sehe es auch bei der CO2-Gebäudesanierung aus: Bei einer Energiespar-Sanierung, die 50.000 Euro kostet, nimmt der Staat nahezu 12.000 Euro an Mehrwertsteuer, Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag ein, so die Berechnung des Pestel-Instituts. Hinzu kämen noch einmal rund 15.000 Euro an Sozialabgaben. Dem stehe lediglich eine maximale Summe von 6.000 Euro gegenüber, mit der der Staat diese energetische Gebäudesanierung über KfW-Programme und Steuerabschreibung fördere. Fazit: „Unterm Strich bleibt immer dann ein dickes Plus für Vater Staat, wenn private Bauherren oder Immobiliengesellschaften in den Wohnungsbau in Deutschland investieren“, so Günther.

Die Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“, in deren Auftrag das Pestel-Institut die Baukosten-Analyse gemacht hat, fordert daher vom Bund und von den Ländern mehr Anreize für Bauherren und Hauseigentümer. „Für den Staat ist jeder Handschlag, der auf einer Baustelle gemacht wird, ein Gewinn. Für jeden Finanzpolitiker ist es daher eine einfache Rechnung: Der Staat kann nur gewinnen, wenn er den Wohnungsbau in Deutschland belebt“, sagt Dr. Ronald Rast von der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


Hinweise für die Redaktion

Die Grafik zur Baukosten-Analyse können Sie frei verwenden können. Um den Zusatz „Grafik: Pestel-Institut“ wird gebeten.

 

Deutschland braucht Senioren-Wohnungen - 2020 leben 930.000 Rentner von Grundsicherung

Armut im Alter

4. November 2011

Aktuelle Untersuchung des Pestel-Instituts zum Wohnen im Alter

Die Wohnsituation für Senioren wird sich in den kommenden Jahren bundesweit dramatisch verschlechtern. Immer mehr Ältere drohen vom Wohnungsmarkt „abgekoppelt“ zu werden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Pestel-Instituts in Hannover. Grund seien eine zunehmende Altersarmut sowie ein viel zu geringer Bestand an altersgerechten und bezahlbaren Wohnungen in Deutschland.

„Für einen Großteil der Menschen, die innerhalb der nächsten Jahre in Rente gehen, wird das Wohnen zum Problem. Sie werden sich ihre jetzige Wohnung einfach nicht mehr leisten können“, sagt Matthias Günther, der die Untersuchung beim Pestel-Institut geleitet hat.

So werden im Jahr 2020 mehr als 930.000 Rentner in Deutschland auf die staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Ihre Zahl würde damit noch in diesem Jahrzehnt dramatisch steigen – um mehr als 125 Prozent. Jeder zwanzigste Rentner müsste dann vom sozialen Netz aufgefangen werden. Tendenz steigend.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Die EnEV auf dem Prüfstand
"Volkswirtschaftliche Bewertung der Energieeinsparverordnung 2009"


Wie warm muss Deutschland seine Häuser verpacken? Das staatlich verordnete Energiesparen: Bis zu welchem Punkt macht es Sinn? Und ab wann fängt der volkswirtschaftliche Unsinn an?
Hierzu wurde jetzt erstmals eine Studie vorgelegt – vom der renommierten Prognos AG. Titel: „Volkswirtschaftliche Bewertung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009“.

Zur EnEV-Studie von Prognos ...



Impulse-Statements | Bundeshaushalt 2012

Die energetische Gebäudesanierung, das Klima ... und der Rotstift der Bundesregierung - dazu Statements von:



HERBST-PRESSEKONFERENZ
„Rotstiftförderung“ bremst Klima, Bau und Binnenkonjunktur


Exakt auf die Minute genau mit der Haushaltsdebatte im Bundestag zeigten IG BAU und Deutscher Mieterbund gemeinsam mit der Bau- und Immobilienwirtschaft der Bundesregierung am Dienstag die „gelbe Karte“. 150 Meter Luftlinie vom Reichstag entfernt hagelte es Kritik am geplanten Bundeshauhalt 2012: Die Energiewende drohe durch das „Diktat der Haushälter der schwarz-gelben Regierungskoalition“ zu scheitern – Umwelt und Wohnungsbau blieben auf der Strecke, so die Rüge der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“.

Foto: Petra Berger   Abdruck des Fotos ist honorarfrei. Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.

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Neu: Positionspapier der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zur Förderung des energieeffizienten Wohnungsbaus in Deutschland

Die unmittelbar vor der politischen Sommerpause durch das Kabinett und den Bundesrat getroffenen Entscheidungen stoßen bei den Verbänden der Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft, der IG Bauen-Agrar-Umwelt sowie dem Deutschen Mieterbund auf großes Unverständnis.
Da es unstrittig zusätzlicher Anreize zur energetischen Gebäudesanierung bedarf, um die anspruchsvollen Klimaschutzziele zu erreichen, hatte die Bundesregierung ein Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden verabschiedet. Wieder sind es überwiegend haushalterische Überlegungen, diesmal zwischen Bund und Ländern, die den Ausschlag zur Ablehnung des Gesetzesentwurfes auf der letzten Sitzung des Bundesrates am 08.07.2011 gaben. Der Vermittlungsausschuss ist bis heute nicht angerufen worden.
Mit Verweis auf den Pakt für Klimaschutz fordern die unterzeichnenden Verbände der Planer, der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie die IG Bauen-Agrar-Umwelt daher von Bundesregierung und Bundestag…


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Sanieren, damit die Heizkosten bezahlbar bleiben

Studie zeigt: Wohnungsmarkt in Berlin hat Nachholbedarf

Energiespar-Effekt durch Gebäudesanierung in Berlin: 251 Liter Heizöl pro Kopf

 

12.100 neue Dauerarbeitsplätze bei 36,4 Mrd. Euro Bau-Investitionen

 

Den Gebäudebestand in Berlin auf den „Energie-Prüfstand“ gehievt: Erstmals hat jetzt eine Studie das Energiespar-Potenzial für den Wohnungsmarkt in Berlin ermittelt. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass sich pro Jahr mehr als 8.652.000 Megawattstunden an Energie sparen lassen, wenn alle Altbauten in Berlin auf das Energieniveau eines Neubaus gebracht werden. Umgerechnet auf die Einwohner in Berlin würde dies einer jährlichen Einsparung von 251 Litern Heizöl pro Kopf entsprechen.


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Verbände fordern Nachbesserungen zum Energiekonzept

Energetische Gebäudesanierung bringt Investitionsschub von 900 Mrd. Euro


Verbände der Bau- und Immobilienbranche haben Nachbesserungen beim Energiekonzept der Bundesregierung gefordert, das in der kommenden Woche im Bundestag verabschiedet werden soll. Mit dem vorliegenden Gesetzespaket zur Energiewende sei die angestrebte Verdopplung der Sanierungsquote bei Gebäuden nicht zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse die Bundesregierung ein deutlich stärkeres Gewicht auf das energiesparende Planen, Bauen und Sanieren legen, fordern 26 Verbände, die sich in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossen haben.


Dabei biete gerade der Wohnungsbau in Deutschland ein „enormes Potenzial beim Energiesparen“: Wenn der Wohnungsbestand, der bis zum Ende der 70er-Jahre gebaut worden ist, energetisch saniert und auf das Energieniveau eines Neubaus gebracht wird, dann lassen sich dadurch 212 Millionen Megawattstunden Energie pro Jahr einsparen, heißt es in einem Positionspapier, das die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ heute in Berlin vorgelegt hat.


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Pakt für Klimaschutz

Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ mit seinen derzeit 29 Mitgliedern unterstützt gemeinsam mit 31 weiteren Verbänden und Organisationen den „Pakt für Klimaschutz“.

Den vollständigen Text herunterladen (PDF 1,3 MB)


Deutschland baut zu wenig Wohnungen. Laut einer Branchenstudie des Eduard Pestel Instituts müssen mehr Wohnungen gebaut werden, um die Anpassung an die demografischen Entwicklungen und an die Herausforderungen durch den Klimawandel zu meistern. Wohnraumknappheit für Familien und junge Singles, das Fehlen von geeigneten Wohnungen für Senioren, Probleme beim Erreichen der Klimaschutzziele: Diese Probleme sind hausgemacht, lassen sich aber durch verbesserte Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau lösen.

Studien und Analysen zum Wohnungbau und -bedarf finden Sie hier

 

Für bessere politische Rahmenbedingungen im Wohnungsbau wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau und dem Bundesverband des Deutschen Baustoff-Fachhandels die Kampagne Impulse für den Wohnungsbau  ins Leben gerufen. Weitere Untersützer der Kampagen sind der  Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ZDB, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt IG BAU, der Deutsche Mieterbund DMB und der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Ziel der Kampagne ist es, die politischen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau so zu verbessern, dass genügend und geeigneter Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.


Bereits im Jahr 2004 wurde das Verbändenetzwerk Aktion Impulse für den Wohnungsbau ins Leben gerufen. Neben den Unterstützern der Kampagne gehören der Aktion Impulse für den Wohnungsbau weitere 21 bundesweit tätigen Verbände und Kammern der Immobilien- und Bauwirtschaft  an. Die Koordination des Verbändenetzwerkes erfolgt durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau.

 

Aktuelle Termine und News

23. März 2011, KfW Bankengruppe Niederlassung Berlin 

 

Aktuelle Emnid-Umfrage zu "Wohnwünschen im Alter" auf der Messe BAU 2011. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Bundesbürger bevorzugen ein eigenständiges Wohnen im Alter.

 

3. September 2010, IHK Akademie Mittelfranken, Nürnberg

 

Politische Gespräche mit Haushaltspolitikern

 

Branchentreff mit Politik, Medien und Experten am 17. März 2010 in Berlin.

 

Mieter und Immobilienunternehmen, Verbände der Bauwirtschaft und Gewerkschaften für Wende in der Wohnungsbaupolitik

 

Gemeinsame Veranstaltung von Vdk Deutschland, DGfM, BDB und BFW zu den sozialen Auswirkungen des Wohnungsmangels in Deutschland.

 

Die aktuellen Studienergebnisse des Eduard-Pestel-Instituts zum Wohnraumbedarf in Deutschland finden Sie hier.

 

Am 18. März 2009 veranstalten DGfM, BDB gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ein Fachforum zum Wohnungsbau in Deutschland.

 

Die aktuellen Positionspapiere der in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossenen Verbände der Bau- und Wohnungswirtschaft finden Sie hier.

 

Der Deutsche Mauerwerkskongress findet am 24. September 2009 in Dresden statt.

 

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