1. Aktion "Impulse für den Wohnungsbau"

 

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Aktion "Impulse für den Wohnungsbau"

Materialien und Informationen zur Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" finden Sie auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V.

 

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Aktion "Impulse für den Wohnungsbau"

Wohnungsbau-Tag 2016

 

Der Wohnungsbau-Tag ist eine politische Arena für alle, die sich für mehr Wohnungsbau einbringen. Er ist eine Informations-Plattform und eine Know-how-Quelle für bezahlbares Wohnen und Bauen.

 
 
Dr. Barbara Hendricks | Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
 

8. Fachforum Wohnungsbau-Tag am 9. Juni 2016

SIE SIND HERZLICH EINGELADEN …

zum Fachforum auf dem
8. WOHNUNGSBAU-TAG 2016

von Mieterbund | IG BAU | ZDB | GdW | BFW | DGfM | BDB

Und zwar …

* am Donnerstag, 9. Juni 2016
* 13.00 bis 16.30 Uhr
* in der Landesvertretung Hamburg in Berlin
  Jägerstraße 1-3 I 10785 Berlin
* anschließend Get-Together-Imbiss

Mit der Präsentation einer neuen Studie:

* Instrumentenkasten Wohnungsbau
Michael Neitzel | Geschäftsführer des Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der EBZ Business School und der Ruhr-Universität Bochum (InWIS)

* Blick in die Praxis: Wie die Instrumente wirken
Dietmar Walberg | Geschäftsführer der Bauforschungseinrichtung ARGE (Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen) in Kiel
_________________________________________________________________
                           
Das politische Panel ist hochkarätig besetzt:

* Dr. Barbara Hendricks | Bundesministerin
für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

* Peter Altmaier | Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben

* Joachim Herrmann | Bayerischer Staatsminister
des Innern, für Bau und Verkehr

* Michael von der Mühlen | Staatssekretär
im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit dabei: die Wohnungsbau-Experten aller Bundestagsfraktionen.
Und die Spitzen der Bau- und Immobilien-Branche.

Hier finden Sie das Programm als pdf.


Der 8. Wohnungsbau-Tag 2016 in Berlin: Wir freuen uns auf Sie!

Ihr
Verbändebündnis Wohnungsbau


Wir laden Sie ein. – Und Sie kommen …

Eine Bitte: Geben Sie uns ein kurzes Feedback (hier geht es zur Anmeldung).

Bitte senden Sie dazu Ihre Zusage an folgende

>> Fax-Nummer: 030 / 28 87 99 55 <<

 

„Job plus Wohnung“ als neuen Trend in der Wohnungskrise nutzen

PK

Studie „Wirtschaft macht Wohnen“ sieht „Comeback der Werkswohnung“

Erste Arbeitgeber gehen beim „Kampf um die besten Köpfe“ einen neuen Weg: Sie bieten ihren Mitarbeitern eine Wohnung zum Job. „Hier entwickelt sich ein neuer Trend. Die Wirtschaft reagiert auf die Wohnungskrise und setzt auf mehr Unternehmensattraktivität durch Wohnungsbau“, sagt Arnt von Bodelschwingh. Der Leiter des Berliner Forschungsinstituts RegioKontext hat das „Comeback der alten Werkswohnung“ untersucht. Der Wissenschaftler hat dazu „Pioniere unter den Arbeitgebern“ befragt – vom Handwerk bis zu Großkonzernen.

Die Studie „Wirtschaft macht Wohnen“ sieht im Bau von Mitarbeiter-Wohnungen eine Chance für angespannte Wohnungsmärkte. „Gerade in Großstädten und prosperierenden Ballungsräumen, in denen bezahlbare Wohnungen zur Mangelware geworden sind, können Arbeitgeber punkten, wenn sie auf Wohnungsbau setzen“, so von Bodelschwingh. Die Studie rechnet vor, dass bei Mitarbeiter-Wohnungen bezahlbare Mieten machbar sind. Insbesondere dann, wenn Unternehmen eigenen Baugrund nutzten und der Staat spezifische Rahmenbedingungen für den Mitarbeiter-Wohnungsbau schaffe.

Nur so könne es gelingen, private und öffentliche Arbeitgeber zum Mitarbeiter-Wohnungsbau zu motivieren. „Kommt es hier zu einer Wiederbelebung des Engagements, das Unternehmen früher einmal hatten, dann kann dies ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Wohnungskrise werden. Entscheidend ist, dass Unternehmen zusätzlichen Wohnraum schaffen. Reine Lohnzulagen machen zwar die Situation für den einzelnen Mitarbeiter erträglicher. Sie schaffen aber keine neuen Wohnungen“, sagt Arnt von Bodelschwingh.
Dieses Ergebnis der Studie nehmen der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Anlass für einen Arbeitgeber-Appell. Gemeinsam mit Verbänden der Bau- und Immobilienbranche fordern sie einen „Bau-Neustart von Mitarbeiter-Wohnungen“. Hinter dieser Forderung stehen neben dem Deutschen Mieterbund und der IG BAU auch der Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). Gemeinsam haben sie als Bündnis die Studie „Wirtschaft macht Wohnen“ in Auftrag gegeben. weiter

Hier geht es zu den Forderungen der Verbände.

Die Präsentation der Pressekonferenz finden Sie hier.

 

3,5 Mio. Neubau-Wohnungen durch Bestandsersatz


Studie: „Reset-Taste“ auf dem Wohnungsmarkt drücken

Bis 2025: 100.000 Senioren- und Energiespar-Wohnungen pro Jahr

Abriss und Neubau – auf dem Wohnungsmarkt muss dringend die „Reset-Tase“ gedrückt werden: Durch den konsequenten Abriss und Neubau von rund 1,8 Millionen alten, heruntergekommenen Wohnhäusern könnten bundesweit bis zu 3,5 Millionen neue Wohnungen entstehen, die sogar energieeffizient und seniorengerecht wären. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bauforschungseinrichtung ARGE Kiel und des Pestel-Instituts Hannover. „Wenn sich nach einer Bewertung der jeweiligen Gebäude eine Modernisierung nicht mehr lohnt, sind der Abriss und der anschließende Neubau die beste Lösung und eine effektive Antwort auf den Wohnungsmangel – insbesondere in Großstädten, Ballungsräumen und Universitätsstädten. Sind die Gebäude nicht bereits komplett leergezogen, ist ein sozial ausgewogenes Mietermanagement Bestandteil des Konzepts“, sagt ARGE-Studienleiter Dietmar Walberg.

Grundlage der Studie ist eine Analyse des Wohngebäudebestandes in Deutschland. Die Wissenschaftler sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass rund zwei Drittel der Wohnhäuser, bei denen sich wirtschaftlich keine Modernisierung, sondern nur noch ein Abriss und anschließender Neubau lohnt, aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren stammen. „Der weitaus überwiegende Teil dieser Wohnhäuser ist im Laufe der Jahre nicht modernisiert worden. Die Wohnungen sind also weder energieeffizient noch barrierearm – und jetzt abgewohnt“, so Walberg. Der konsequente Abriss und anschließende Neubau – der so genannte Bestandsersatz – von „Bröckel-Bauten“ dürfe deshalb nicht länger ein Tabu sein. Im Gegenteil: Es sei gerade in der jetzigen Phase notwendig, den Bestandsersatz als neue Ressource und Chance für mehr und für bessere Wohnungen zu nutzen. ...

Zur kompletten Pressemeldung geht es hier (pdf)

Die Studie finden Sie hier (pdf)

Hier geht es zum politischen Fazit der Verbände sowie zu den politischen Forderungen.

Download der Präsentations-Charts (mit Grafiken)

 

Studie: Dach-Aufstockung bietet enormes Wohnraum-Potential

1,5 Mio. neue Wohnungen durch Aufstockung

Eine große Chance für mehr Wohnungen in Deutschland liegt auf den Dächern: Mehr als 1,5 Millionen zusätzliche Wohnungen könnten durch Dach-Aufstockung entstehen. Und zwar dort, wo der Wohnraum heute schon knapp und das Wohnen teuer ist: in Großstädten, Ballungsräumen und Universitätsstädten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Technische Universität Darmstadt und das Pestel-Institut Hannover heute in Berlin vorgestellt haben. Damit dieses Potenzial schnell genutzt werden kann, soll die Bundesregierung Anreize schaffen und Sonderabschreibungen auch für Aufstockungen ermöglichen, so die Wissenschaftler. Bei den Wohnungen, die als „On-Top-Etagen“ auf die Dächer bereits bestehender Wohnhäuser gebaut werden können, geht die Studie von einer durchschnittlichen Größe von rund 85 Quadratmetern Wohnfläche aus.

Im Fokus der Studie stehen die Wohnraum-Reserven von Mehrfamilienhäusern, die zwischen 1950 und 1990 gebaut wurden. Allein durch die Dach-Aufstockung von rund 580.000 dieser Nachkriegsbauten lassen sich 1,12 Millionen Wohnungen in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt zusätzlich errichten, so die Studie. Darüber hinaus könnten weitere 420.000 Wohnungen auf Gebäuden entstehen, die vor 1950 gebaut wurden. „Das Potenzial ist enorm. Und das, obwohl bei der Auswahl der Gebäude, die für eine Dach-Aufstockung in Frage kommen, sowohl der Denkmalschutz als auch der Erhalt des Stadtbildes in der Studie berücksichtigt sind“, sagt Prof. Dr. Karsten Tichelmann von der TU Darmstadt.

Vorteil der Aufstockung: Es werde kein zusätzliches Bauland gebraucht. Damit würden auch keine neuen Grünflächen versiegelt. Auch der Aufbau neuer Infrastruktur entfalle – weder neue Straßen noch Kanal- oder Versorgungsleitungen würden benötigt. Damit seien die Grundstücks- und Erschließungskosten schon zwei wichtige Punkte, bei denen gespart werde. Bei einer Aufstockung ließe sich der Energiebedarf im darunter liegenden Geschoss der Energiebedarf bis zur Hälfte reduzieren.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

Link zur Kurzfassung der Studie

Link zur Langfassung der Studie

Link zu den Politischen Forderungen der Verbände

 

 

 

„Länder-Bremse“ für den Neubau von bezahlbaren Wohnungen – Geplante Sonder-AfA droht zu scheitern

Wohnungsneubau: Länder düpieren Bund – Treffen heute in Berlin

 

Länder bremsen Wohnungsbau aus: Der Neubau von dringend benötigten bezahlbaren Wohnungen droht an den Bundesländern zu scheitern. Nach Informationen der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ wollen die Länder eine vom Bund vorgesehene steuerliche Förderung für den Wohnungsneubau drastisch einschränken. So soll die geplante Sonder-AfA nur für Wohnungen gelten, deren Errichtungskosten höchstens 2.200 Euro pro Quadratmeter betragen.

 

„Damit wäre die Förder-Wirkung gleich null. Denn aktuelle Studien belegen: Im Schnitt kostet ein Quadratmeter Wohnraum, der neu gebaut wird, rund 2.500 Euro – ohne Grundstückskosten. Das bedeutet, dass durch die von den Ländern gewollte Deckelung der Sonder-AfA künftig in keiner Großstadt, in keiner Metropolregion und in keiner Universitätsstadt auch nur ein Quadratmeter Wohnraum zusätzlich entstehen kann“, sagt Dr. Ronald Rast. Der Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ spricht von einer „lupenreinen Wohnungsbau-Verhinderungspolitik der Länder“. Spätestens jetzt müsse an dem ernsthaften Willen der Bundesländer gezweifelt werden, überhaupt etwas gegen die wachsende Wohnungsknappheit und für die Menschen, die dringend auf bezahlbare Wohnungen angewiesen seien, zu tun.

 

Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ fordert die Bau- und Finanzminister der Länder auf, die „2.200-Euro-Sperrklausel“ fallen zu lassen. „Sie ist eine Bremse für den Wohnungsneubau und absolut realitätsfremd. Für dieses Geld kann in Großstädten keiner bauen – schon gar nicht energieeffizient und altersgerecht. Es ist ein ‚politisches Unding’, dass die Länder den Bund, der sich nach langem wohnungsbaupolitischem Nichtstun endlich bewegt, jetzt so düpieren“, so Rast. Wenn es eine Beschränkung der Sonder-AfA geben solle, dann sei nur der vom Bund vorgeschlagene Weg, die Förderung auf einen Sockelbetrag von 2.000 Euro pro Quadratmeter Neubauwohnung zu beschränken, eine akzeptable Lösung. In der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ haben sich rund 30 Organisationen und Verbände der Bau- und Immobilienbranche zusammengeschlossen – darunter auch der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

 

Hier geht es zur Pressemitteilung: PDF

 
 
 

Neubau-Zielmarke: 400.000 Wohnungen pro Jahr – 2016 soll „Wohnungsbau-Jahr“ werden

Die Bau- und Immobilienbranche hat Bund und Länder aufgefordert, 2016 zum „Wohnungsbau-Jahr“ zu machen. 29 Verbände und Organisationen – darunter auch der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) – legten dazu heute in Berlin ein Positionspapier vor, das Kernforderungen für eine Wohnungsbau-Offensive enthält.Die in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossenen Verbände machen darin deutlich, dass „Bund und Länder dringend zusätzliche Steueranreize für den Neubau von bezahlbaren Wohnungen schaffen müssen“. Ebenso verlässliche Rahmenbedingungen, um einen Neustart beim bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau zu erreichen. Der Forderungskatalog zum Wohnungsneubau wird an Mitglieder der Bundesregierung und des Bundestages sowie an alle Ministerpräsidenten verschickt.

 

Gerade in Großstädten und Ballungsräumen habe sich das schon bestehende Wohnungsdefizit in 2015 noch einmal enorm vergrößert. Der Zuzug nach Deutschland stelle den Wohnungsmarkt vor eine zusätzliche Herausforderung. Die „Wohnungsbau-Zielmarke“, so die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“, liegt deshalb in den kommenden Jahren bei 400.000 Wohnungen, die neu gebaut werden müssen – und zwar pro Jahr. Über den schon bestehenden, aber viel zu geringen Wohnungsneubau hinaus seien damit jährlich rund 80.000 neue Sozialmietwohnungen notwendig. Zusätzlich noch einmal 60.000 bezahlbare Wohnungen in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Dies mache einen Kurswechsel bei der Wohnungsbaupolitik notwendig. „Bund und Länder dürfen dabei keine Zeit verlieren. Sie müssen gleich zu Beginn des neuen Jahres die Pflöcke für eine neue Wohnungsbaupolitik einschlagen“, sagt der Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“, Ronald Rast.

 

Konkret sei es spätestens mit der erneuten Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) ab dem 1. Januar 2016 notwendig, für den Neubau von bezahlbarem Wohnraum die lineare Abschreibung von 2 auf insgesamt 4 Prozent zu erhöhen. Die Verbände und Organisationen der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ fordern die Verdopplung der AfA (Absetzung für Abnutzung) übereinstimmend und begründen die beiden zusätzlich erforderlichen Prozentpunkte: So entspreche die anteilige Erhöhung der linearen AfA von 2 auf 3 Prozent einer sachgerechten Anpassung der Abschreibung an die sich verändernde, deutlich abnehmende technische Nutzungsdauer der Gebäude. Ein weiteres Prozent sei als Sonderabschreibung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ausschließlich in Ballungsgebieten dringend erforderlich.

 

„Die Abschreibungsmöglichkeiten, die wir heute haben, entsprechen nicht mehr dem tatsächlichen Werteverlust. Eine Anpassung ist dringend erforderlich, um insbesondere private Investoren für den Wohnungsneubau zu motivieren“, sagt Ronald Rast. Alternativ wird der vom Bundesfinanzministerium vorgelegte Vorschlag, zusätzlich zur linearen Abschreibung von 2 Prozent eine gezielte Sonderabschreibung für Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten einzuführen, ausdrücklich begrüßt. Danach soll es zeitlich und regional begrenzt für zwei Jahre eine 10-prozentige und ein Jahr lang eine 9-prozentige Sonderabschreibung geben.„Mit diesem steuerlichen Instrument könnten Bund und Länder relativ rasch genau dort einen Effekt erzielen, wo Wohnraum Mangelware ist und Mieten explodieren. Es bleibt zu wünschen, dass sich Bund und Länder jetzt schnell darauf einigen, damit so Impulse für bezahlbaren Wohnungsneubau gesetzt werden“, so Rast.

 

Um einen Neustart beim sozialen Wohnungsbau zu schaffen, sei auch hier eine Sonderabschreibung dringend notwendig. Die Wohnungsbau-Experten fordern dazu die Wiedereinführung des Paragrafen 7k im Einkommensteuergesetz. Damit könne es gelingen, den Neubau von Sozialmietwohnungen regional gezielt anzukurbeln. Gleichzeitig müsse der Bund den Ländern für den sozialen Wohnungsbau 1,5 Milliarden Euro jährlich – und damit 500 Millionen Euro mehr als bislang zugesagt – bereitstellen, fordern die 29 Verbände und Organisationen. „Der Bund muss dabei auf Nummer sicher gehen, dass die Länder das Geld auch tatsächlich ausschließlich für den Bau von Sozialwohnungen verwenden und nicht, wie in der Vergangenheit passiert, zweckentfremdet einsetzen“, sagt Ronald Rast.

 

Scharfe Kritik richtet die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ an die Adresse einiger Bundesländer. „Diese haben die Grunderwerbsteuer als neue Geldquelle entdeckt und inzwischen teilweise schon mehrfach nach oben geschraubt“, so Ronald Rast. Das breite Bündnis der Verbände und Organisationen von Architekten, Planern, Bau- und Immobilienbranche fordert daher, ab 2016 die Grunderwerbsteuer für den Neubau von bezahlbarem Wohnraum in den kommenden fünf Jahren auf 3,5 Prozent zu begrenzen. „In keinem Fall sollte eine weitere Erhöhung der Grunderwerbssteuer erfolgen, da das die Impulswirkung einer Sonderabschreibung gleich wieder gefährden würde“, so Rast.

 

Die Preise für neuen Wohnraum seien auch durch die wiederholte Verschärfung der Energie-einsparverordnung (EnEV) stark gestiegen. Um die Kosten, die mit der ab dem 1. Januar 2016 erneuten Verschärfung der EnEV verbunden sind, wenigstens abzumildern, sei es erforderlich, die KfW-Förderung für das Effizienzhaus 70 mindestens bis 2021 weiter zu garantieren.

Darüber hinaus sprechen sich Bau- und Immobilienbranche für die Bereitstellung von kostengünstigem Bauland für den Neubau von bezahlbarem und von sozialem Wohnraum durch Bund und Länder aus. Der Bund solle hier beim Verkauf von Liegenschaften durch die Bundesimmobilienanstalt Vorbild sein. Auch die Länder sollten Vorschriften für ihre Gemeinden erlassen, die eine kostengünstige Abgabe von Bauland ermöglichen, so die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“.

 

Dr. Ronald Rast

Dr. Ronald Rast (Foto) ist Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“, der 29 Verbände und Organisationen der Architekten und Planer, der Bau- und Immobilienbranche angehören. Diese fordert Bund und Länder auf, 2016 zum „Wohnungsbau-Jahr“ zu machen und eine Neubau-Offensive zu starten.
 

Hier geht es zum Positionspapier: PDF

 
 
 

Deutschland braucht 400.000 neue Wohnungen pro Jahr

Studie ermittelt Wohn-Prognose vor dem Flüchtlingsgipfel

 

In Deutschland müssen rund 400.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden – und das in den kommenden fünf Jahren. Das geht aus einer aktuellen Studie des Pestel-Instituts (Hannover) hervor. Der Wohnungsneubau stehe damit vor einer enormen Herausforderung. Ein Hauptgrund dafür seien die rasant wachsenden Flüchtlingszahlen. Ebenso aber auch der bestehende Nachholbedarf, der starke Zuzug in die Städte und die Zuwanderung aus der EU.

 
Konkret müssten in Deutschland bis 2020 jährlich rund 140.000 Mietwohnungen mehr als in diesem Jahr gebaut werden – davon 80.000 Sozialwohnungen und 60.000 Wohnungseinheiten im bezahlbaren Wohnungsbau. Diese Wohnungen fehlten insbesondere in Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten. Hier habe es in den vergangenen Jahren enorme Versäumnisse der Wohnungsbaupolitik gegeben, so das Verbändebündnis „Sozialer Wohnungsbau“, das die Studie in Auftrag gegeben hat.
 
Deutschland schiebe ein „riesiges Wohnungsdefizit“ vor sich her, das von Jahr zu Jahr größer geworden sei. Nach Berechnungen des Pestel-Instituts sind zwischen 2009 und heute rund 770.000 Wohnungen zu wenig gebaut worden.
 
Um dem Wohnungsmangel wirkungsvoll zu begegnen, sei ein tatsächlicher Neustart des sozialen Wohnungsbaus für Haushalte mit unteren Einkommen und für sozial Bedürftige zwingend notwendig. Damit dieser gelinge, müsse es sowohl für genossenschaftliche und öffentliche Wohnungsunternehmen als auch für private Investoren wirkungsvolle Anreize geben, fordert das Verbändebündnis „Sozialer Wohnungsbau“.
 
Erreicht werden kann dies, so das Pestel-Institut, durch Investitionszulagen für genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen. Um private Investoren zu gewinnen, schlagen die Wissenschaftler steuerliche, zeitlich begrenzte Vergünstigungen (beispielsweise die Wiedereinführung der Sonderabschreibung nach § 7k des Einkommenssteuergesetzes) vor. Damit könne es gelingen, den Neubau von Sozialmietwohnungen regional gezielt anzukurbeln.
 
Um den Bau der jährlich erforderlichen 80.000 Sozialwohnungen über diese Anreize zu initiieren, müsste der Staat nach einer Modellrechnung des Pestel-Instituts rund 6,4 Milliarden Euro pro Jahr investieren. Gleichzeitig würden durch den Bau dieser Wohnungen aber auch erhebliche Gelder in die Kassen von Bund, Länder und Gemeinden zurückfließen: Sie bekämen Steuereinnahmen von mehr als 3,6 Milliarden Euro zurück. Zusätzlich würden die Sozialversicherungen durch ein solches „Wachstumsprogramm Sozialwohnungsbau“ knapp 950 Millionen Euro in einem Jahr einnehmen.
 
Neben dem Neustart des sozialen Wohnungsbaus ist die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen in Ballungsgebieten für Haushalte mit mittleren Einkommen aus Sicht des Pestel-Instituts dringend notwendig. Das soll ebenfalls durch verbesserte Steuer-Anreize erreicht werden. Konkret sprechen sich die Wissenschaftler für eine sachgerechte Erhöhung der Abschreibung (AfA auf 3 Prozent) aus, die sich insbesondere aus der wiederholten Verschärfung der Energieeinsparverordnung für neue Wohngebäude ergibt. Zusätzlich soll es eine Sonder-AfA in Höhe von 1 Prozent für bezahlbaren Wohnungsneubau in Regionen mit besonders angespanntem Wohnungsmarkt geben. Damit wären, so die Erwartung des Instituts, Kaltmieten von durchschnittlich 7,50 Euro bis 8,00 Euro pro Quadratmeter zu erreichen.
 
Diese Förderungen würden Bund, Ländern und Gemeinden bei 60.000 neu gebauten bezahlbaren Wohnungen 3,22 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Dieser Summe stünden jedoch Steuereinnahmen von 2,7 Milliarden Euro gegenüber.
 
Ein weiterer zentraler Punkt für die Ankurbelung des Wohnungsneubaus ist Bauland, das zu möglichst günstigen Preisen verfügbar sein muss, so das Verbändebündnis. Hier seien Bund, Länder und Kommunen gefordert. Es sei höchste Zeit, die „Baulandpreis-Rallye“ zu stoppen.
 
Mit dem Verbändebündnis „Sozialer Wohnungsbau“ sind elf Organisationen und Verbänden der deutschen Bau- und Immobilienbranche sowie aus den Bereichen Planung und Architektur die Initiatoren der Studie „Wohnungsbedarf und Neustart des sozialen Wohnungsbaus“.Zu dem Bündnis gehören der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Ebenso der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (BBS), der Verein Deutscher Zementwerke (vdz) und der Bundesverband Flachglas (BF).
 

Hier geht es zur Kurz-Studie: PDF

 

Hier geht es zur Pressemitteilung: PDF

 
 
 

PRESSE-EINLADUNG

Studie: Neue Wohn-Prognose vor dem Flüchtlingsgipfel

Aktuelles Wohnungsdefizit

Deutschland steht vor drastischen Herausforderungen beim Wohnungsmarkt: Die jetzt ankommende Flüchtlinge werden – zum Großteil – die Mieter von morgen sein. Erstmals berechnet eine Studie in der Hochphase des Flüchtlingszuzugs den Bedarf an zusätzlichem Wohnraum.
 
Das Pestel-Institut (Hannover) hat u.a. untersucht:
 
  • Wohn-Prognose – die Wohnungen, die vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingszahlen neu gebaut werden müssen
  • Aktuelles Wohnungsdefizit – die Zahl der Wohnungen, die von 2009 bis heute zu wenig gebaut wurden
  • Spezielle „Mietwohnungsnot“ – fehlende Sozialwohnungen und den Mangel an bezahlbaren Wohnungen
  • Maßnahmen zum Neustart des sozialen Wohnungsbaus
  • Wohnungsneubau als „milliardenschweres Wachstumsprogramm“ mit allen relevanten Faktoren – Steuer-Anreiz, Kosten, zusätzliche Steuereinnahmen ...
 

Die Studie „Sozialer Wohnungsbau“ hat ein breites Bündnis von elf Organisationen und Verbänden der deutschen Bau- und Immobilienbranche sowie aus den Bereichen Planung und Architektur in Auftrag gegeben – darunter der Deutsche Mieterbund und die IG BAU. 

 

Das Studien-Fazit wird das Verbändebündnis „Sozialer Wohnungsbau“ im Berliner Regierungsviertel präsentieren. Und zwar bei einem …

 

Presse-Gespräch

  • am Dienstag, 15. September 2015
  • um 10.30 Uhr
  • im Haus der IG BAU in Berlin - Luisenstraße 38 / Ecke Marienstraße in 10117 Berlin-Mitte (Club-Raum im Erdgeschoss)
 

Mit Blick auf eine nur begrenzte Platzkapazität bitten wir Sie, sich für das Presse-Gespräch rechtzeitig anzumelden

– per Mail (wohnungsbau@presse-themen.de) oder Rück-Fax.

 

Laden Sie hier die Anmeldung als PDF herunter.

 

 

G7 funktioniert nicht ohne Gebäudesanierung: 4 Punkte für mehr Energieeinsparung

Der G7-Gipfel funktioniert nicht ohne die Sanierung der deutschen Wohngebäude. Für die gesteckten Klima-Ziele braucht Deutschland eine „CO2-Sanierungsoffensive“. Dafür müssen Bund und Länder deutlich mehr investieren, entschlossener handeln und auch neue Wege gehen. Das fordern rund 30 Verbände und Organisationen der Planer, Bau- und Immobilienwirtschaft in einem Positionspapier, das sie heute in Berlin vorgestellt haben. Zusammengeschlossen haben sich die Branchenvertreter in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“, der auch die Bau- und Umwelt-Gewerkschaft IG BAU angehört.

 
Das politische Leitpapier mit dem Titel „Förderung der energetischen Gebäude-sanierung“ bekräftigt die Schlüsselrolle, die das CO2-Sanieren von bestehenden Wohn- und Wirtschaftsgebäuden für das Erreichen der Klimaschutz-Ziele hat: „Dabei ist es notwendig, sich wesentlich stärker auf den Gebäudebestand zu konzentrieren, als ständig die ‚energetische Sparlatte‘ für Neubauten immer höher und höher zu legen“, sagt Dr. Ronald Rast. Die wirklichen Energieeinspar-Ressourcen würden durch die völlig unzureichende Sanierung der Altbauten regelrecht verschenkt. „Selbst wenn in den nächsten Jahren 250.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden, bedeutet dies – gemessen am gesamten Wohnungsbestand in Deutschland – eine Neubaurate von gerade einmal 0,62 Prozent. Rein rechnerisch wäre Deutschland dann erst frühestens in 160 Jahren am Energiesparziel für den Gebäudebestand“, so Rast. „Natürlich kann die energetische Sanierung der Bestandsgebäude nicht per erneuter Novellierung der Energieeinsparverordnung erzwungen werden. Nein – das muss durch wirklich motivierende Anreize auf dem Weg der Förderung erfolgen.“
 
Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ richtet daher jetzt vier zentrale Forderungen an Bund und Länder. Beide müssten gemeinsam Initiativen ergreifen und Sanierungen deutlich stärker unterstützen. Bei der Förderung der energetischen Gebäudesanierung sei es wichtig, alle zu erreichen – Hauseigentümer, die ihre Immobile selbst nutzen, private und institutionelle Vermieter genauso wie Mieter, Berufstätige genauso wie Senioren.
 
Konkret spricht sich das Aktionsbündnis für diese Punkte aus:
 
1. Das Instrument „Steuer“: 30,5 Millionen Wohnungen – und damit mehr als drei Viertel des gesamten deutschen Wohnungsbestandes – sind in der Hand von Haus- und Wohnungseigentümern, die diese selbst nutzen oder privat vermieten. Von diesen Eigentümern wiederum stehen rund zwei Drittel im Arbeitsprozess. Das bedeutet: Neue, spürbare steuerliche Anreize garantieren hier den effektivsten Sanierungsanreiz. 
 
2. Das Instrument „KfW-Zuschuss“: Ein direkter Finanzzuschuss kann besonders attraktiv sein – insbesondere für ältere Haus- und Wohnungseigentümer, die von steuerlichen Anreizen nicht mehr profitieren. Gerade Menschen, die nicht die vollen Sanierungskosten investieren wollen und auch nicht bereit oder in der Lage sind, im Alter noch einen Kredit aufzunehmen, sollen durch finanzielle Zuschüsse zur energetischen Gebäudesanierung motiviert werden. Hierzu muss das KfW-Förderprogramm zur energetischen Gebäudesanierung allerdings auf mindestens 3 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt und auf Dauer festgeschrieben werden. „Wer sanieren will, braucht die Gewissheit, dass der Fördertopf nicht plötzlich leer ist – dass ihm das Geld, das er vom Staat bekommt, nicht wegläuft. Die Förderung selbst muss möglichst einfach und transparent sein“, so der Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“. Die Zuschuss-Variante muss alternativ zu besseren steuerlichen Anreizen angeboten werden. Beide Fördermaßnahmen sind notwendig.
 
3. Instrument „Doppel-Sanierung“: Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ spricht sich für eine Kopplung von energetischer und altersgerechter Gebäudesanierung aus. Hierzu müssen die Förderprogramme der KfW kombinierbar gemacht werden. „Eine ‚Schubladen-Förderung‘ darf es nicht geben: hier altersgerecht, da energetisch. Es ist meistens wirtschaftlicher und sinnvoll, Häuser und Wohnungen in einem Rutsch und komplett zu sanieren“, sagt Ronald Rast. Bei der altersgerechten Sanierung gibt es ebenfalls einen enormen Nachholbedarf. Hier muss der Bund die KfW-Mittel auf mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr aufstocken und diese ebenfalls für die kommenden Jahre verlässlich zur Verfügung stellen.
 
4. Instrument „Abriss und Neubau“: Wenn bei einem bereits leergezogenen Altbau, der das Ortsbild nicht prägt oder gar unter Denkmalschutz steht, die energetische und altersgerechte Sanierung wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht, sollen ein Abriss und der anschließende Neubau an gleicher Stelle genauso behandelt werden wie eine Vollsanierung. Hier muss die KfW-Förderung angepasst werden. Zudem müssen bürokratische Hürden im Baurecht verschwinden. Es ist dafür lediglich notwendig, den Ersatzneubau mit der Vollsanierung in der Förderung und der Baugesetzgebung gleichzustellen.
 

Zur PRESSEMITTEILUNG

PM 4-Punkte-Plan für G7 Klima Ziele

 

Zum Positionspapier

Aktion Impulse Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

 

Impressionen vom Wohnungsbau-Tag 2015

3 x "volles Haus"...

 
Wohnungsbau Tag 2015 Frühstück
Parlamentarisches Frühstück im Dachgarten-Restaurant des Reichstages
 
Wohnungsbau Tag 2015 Pressekonferenz
Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz
 
Wohnungsbau Tag 2015 Fachforum
Fachforum in der Landesvertretung Bremen
 

Zu den Bildern: www.wpd-relations.de/Wohnungsbau-Tag

 
 

Wohnungsbau-Tag 2015: Staat macht Neubau und Wohnen in Deutschland immer teurer

Aktuelle Wohnungsbau-Studie liefert Analyse der Kostentreiber

 

Bauen wird immer teurer und komplizierter: Um nahezu 40 Prozent sind die Kosten rund um den Neubau von Mehrfamilienhäusern in Deutschland seit dem Jahr 2000 gestiegen. Bei den reinen Baupreisen gab es im gleichen Zeitraum dagegen – wie bei den Lebenshaltungskosten auch – lediglich einen Anstieg von rund 27 Prozent. Die zusätzliche Kostensteigerung, die die Preisspirale beim Wohnungsneubau – und damit auch beim Wohnen – enorm nach oben gedreht hat, ist überwiegend „staatlich gemacht“: Bund, Länder und Kommunen haben den Wohnungsbau in den vergangenen Jahren durch Gesetze, Verordnungen, Auflagen, Steuern und Materialanforderungen enorm verteuert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Kostentreiber für den Wohnungsbau“, die sieben führende Verbände der Bau- und Immobilienbranche als Verbändebündnis Wohnungsbau am Donnerstag in Berlin auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben.

 

Zur PRESSEMITTEILUNG

Staat macht Neubau und Wohnen in Deutschland immer teurer

Aktuelle Wohnungsbau-Studie liefert Analyse der Kostentreiber

 

Zur STUDIE

Kostentreiber für den Wohnungsbau

ARGE Kiel | HFK Rechtsanwälte LLP

 

Zu den Präsentations-Charts:

„Regulierungs-Dschungel“

HFK Rechtsanwälte LLP

 

Zu den Präsentations-Charts:

„Was den Bau teuer macht“

ARGE Kiel

 

ZUR MIETE

 „Miet-Tatsachen in Deutschland: Die Lage auf dem Wohnungsmarkt“

Der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB): das  Wohnungsbau-Statement von Lukas Siebenkotten …  

 
 
Lukas Siebenkotten | DMB-Direktor Deutscher Mieterbund
 

Wohnungsbau-Tag 2015

 

Der Wohnungsbau-Tag 2015 – der „bundesweite Branchen-Gipfel“. Mit deutlichen Worten ruft Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks in einer Video-Botschaft zur zentralen Veranstaltung vom Verbändebündnis Wohnungsbau auf: Guter und bezahlbarer Wohnraum – „alle, die damit zu tun haben, sollten zum Wohnungsbau-Tag kommen!“, so Dr. Hendricks. 

 
 
Dr. Barbara Hendricks | Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
 

 

Fachforum Wohnungsbautag 2015

 

 

Versteckte Wohn-Steuer: Staat ist für ein Drittel der Miete verantwortlich

Der Staat verdient bei den Mieten kräftig mit: Bei Neubauwohnungen sind Bund, Länder und Kommunen für gut ein Drittel der Miete verantwortlich. Insgesamt sind beim Neubau von Mietwohnungen im vergangenen Jahr bundesweit mehr als 6,2 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben in die Staatskasse geflossen. In diesem Jahr werden dies voraussichtlich 7,4 Milliarden Euro sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Berechnung des Pestel-Instituts in Hannover im Auftrag des Verbändebündnisses Wohnen.


Hier geht es zur Pressemitteilung als pdf


Hier geht es zur Präsentation des Pestel-Instituts Hannover als pdf


Hier geht es zur Präsentation der ARGE Kiel als pdf

 

„Wohnungsbau-Koordinatoren“ diskutieren mit Staatssekretär Gunther Adler

Statusgespräch zum Wohnungsbau


Pflöcke einschlagen für den Wohnungsbau – und zwar an der entscheidenden Stelle:  Die Koordinatoren der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ sowie des Verbändebündnisses Wohnungsbau führten dazu ein Gespräch im Bundesbauministerium (BMUB). Einen Monat nach dem Wohnungsbau-Tag, auf dem die Bau- und Immobilienbranche ihren „Deutschlandplan für bezahlbares Wohnen“ vorlegte, trafen sich Dr. Ronald Rast und Michael Hölker mit BMUB-Staatssekretär Gunther Adler (SPD).

Hier geht es zur Mitteilung als pdf.

 

4-Punkte-Plan für die energetische Sanierung: Bundesregierung muss Motivationsschub starten

30 Verbände legen Positionspapier zur Energieeffizienz im Wohnungsbau vor


Eine spürbare Steigerung der Energieeffizienz im Wohngebäudebereich ist eine der wichtigsten Säulen für Klimaschutz und Energiewende. Um den Energieverbrauch bei Gebäuden zu optimieren, hat ein breites Bündnis aus 30 Verbänden und Institutionen der Bau- und Immobilienbranche – die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ – jetzt einen 4-Punkte-Plan vorgelegt…


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Hier geht es zum Positionspapier als pdf

 

Wohnungsbau-Tag 2014: Deutschland-Plan für bezahlbares Wohnen

Neubauwohnungen für Durchschnittsverdiener – Kaltmieten senken

 

Deutschland-Plan für bezahlbares Wohnen zum 6. Wohnungsbau-Tag vorgestellt: In Berlin haben sieben Organisationen und Verbände der deutschen Bau- und Immobilienbranche ein politisches Maßnahmenpaket zum Wohnungsneubau vorgestellt. Ziel ist ein deutliches Absenken von Kaltmieten für Neubauwohnungen. Neu gebaute Mietwohnungen in Großstädten und Metropolregionen sollen dadurch auch für durchschnittsverdiener wieder bezahlbar werden, so das Verbändebündnis Wohnungsbau.

 
Zur PRESSEMITTEILUNG
Neubauwohnungen für Durchschnittsverdiener – Kaltmieten senken
 
Zur STUDIE
Pestel-Institut
 
Zur PRAXIS-UNTERSUCHUNG
ARGE Kiel
 

VERBÄNDEBÜNDNIS WOHNUNGSBAU

Bundesbauministerin Barbara Hendricks ruft in ihrer Video-Botschaft zur zentralen Veranstaltung vom VERBÄNDEBÜNDNIS WOHNUNGSBAU auf.

Und das mit deutlichen Worten: „Der Wohnungsbau-Tag ist einfach der wichtigste Branchen-Treff, den wir haben.“ 




[Dr. Barbara Hendricks | Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)]

 

GroKo muss zur BauKo werden


Spitzengespräch: Verbändebündnis Wohnungsbau bei Ministerin Barbara Hendricks

          
Enormer Nachholbedarf beim Wohnungsbau

Zu einem wohnungsbaupolitischen Spitzengespräch trafen Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Deutsche Mieterbund und die IG BAU in Berlin mit Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) zusammen. Ihre Botschaft war klar: Die GroKo muss auch eine BauKo werden. „In der Wohnungsbaupolitik muss die Bundesregierung die Reset-Taste drücken und neu durchstarten“, machten die Vertreter des Verbändebündnisses Wohnungsbau in dem Gespräch mit der Ministerin deutlich. Es gebe einen enormen Nachholbedarf beim Wohnungsbau. Mehr als 300.000 Wohneinheiten seien in den vergangenen Jahren zu wenig gebaut worden. Hier müsse die schwarz-rote Bundesregierung dringend gegensteuern.

Die sieben Spitzenvertreter zeigten sich nach dem Treffen mit Barbara Hendricks zuversichtlich, dass die gemeinsamen Forderungen zur Belebung des Wohnungsneubaus sowie zum energieeffizienten und altersgerechten Bauen im Bauministerium angekommen seien. Ebenso sei die Erwartung begründet, dass sich Bundesbauministerin Hendricks mit dem nötigen politischen Gewicht am Kabinettstisch für den Wohnungsbau einsetzen werde. Das gute und bezahlbare Wohnen, das insbesondere in Ballungszentren, in Groß- und Universitätsstädten zur Mangelware geworden sei, bekomme damit eine „neue politische Chance“. Um diese zu nutzen, müsse der Bund Aktionspläne für eine langfristige Belebung des Wohnungsbaus und zur energetischen Gebäudesanierung auflegen. Ebenso sei es notwendig, den altersgerechten Umbau in den Fokus der Baupolitik zu rücken.

In dem Verbändebündnis Wohnungsbau haben sich der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) zusammengeschlossen.

Hier geht es zur gesamten Pressemitteilung als pdf

 

31 Verbände legen in Berlin Positionspapier zum Wohnungsbau vor

Bund soll Bündnis für Wohnen starten:
Neubau-Nachholbedarf von 300.000 Wohnungen

Aktionspläne für Neubau und Sanierung gefordert


Deutschland hat eine große Wohnungsbauaufgabe zu lösen: Mehr als 300.000 Wohnungen sind in den vergangenen Jahren zu wenig gebaut worden. Vor allem Mietwohnungen fehlen. Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ spricht von einem „enormen Neubau-Defizit“. Sie fordert in einem heute in Berlin vorgelegten Positionspapier einen Aktionsplan, der den Wohnungsbau ankurbeln und ihm langfristig Perspektiven verschaffen soll. Ebenso notwendig: verstärkte Anstrengungen bei der energetischen Gebäudesanierung und beim altersgerechten Umbau von Wohnungen. Hinter dem Positionspapier stehen 31 Verbände und Organisationen. Sie kommen aus den Bereichen der Planung, Bau- und Wohnungswirtschaft. Darunter sind auch der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Ziel der Aktion ist es, den Wohnungsbau in allen Preissegmenten wieder attraktiver zu machen und ihm ein solides Fundament zu geben. „Nur so können wir den Wohnungsmangel und die nach wie vor ansteigenden Mieten bekämpfen, die wir heute in Ballungsräumen, in Groß- und Universitätsstädten haben“, sagt Dr. Ronald Rast. Der Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ nennt dafür drei Kernforderungen, die sich an den Bund, die Länder und die Kommunen richten: „Auf Bundesebene brauchen wir dringend steuerliche Anreize für einen gut gestalteten und bezahlbaren Wohnungsbau.“ Die Länder müssten dies wesentlich offensiver als bisher mit eigenen Förderprogrammen flankieren. An die Kommunen richtet die Aktion den Appell, mehr günstiges Bauland bereitzustellen. weiter zur PM als pdf

       

Link zum aktuellen Positionspapier

       

 

Branche präsentiert „Masterplan für Wohnungsbau in Deutschland“

      

Berlin, 30. Oktober 2013: Schwarz-Rot muss Wohnungsmangel und explodierende Wohnkosten anpacken

 
Der Wohnungsbau darf nicht zum „schwarz-roten Stiefkind“ werden: Mehr als 25 Spitzenverbände und Organisationen der Planer sowie der deutschen Bau- und Immobilienbranche haben sich jetzt an alle Mitglieder des neuen Bundestages gewandt. Als Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ fordern sie den Bund auf, an der „Baustelle Wohnungsbau“ zu arbeiten. Die Botschaft richtet sich insbesondere an die Vertreter von CDU, CSU und SPD bei den laufenden Koalitionsgesprächen. Der Wohnungsbau dürfe am Verhandlungstisch nicht zu kurz kommen. Eine neue schwarz-rote Bundesregierung werde „Wohnungsmangel und explodierende Wohnkosten in Deutschland“ überwinden müssen.

„Wenn das Wohnen in Ballungsgebieten und Wachstumsregionen nicht zum Luxusgut werden soll, braucht Deutschland dringend zusätzliche bezahlbare Wohnungen. Diese müssen energieeffizient und altersgerecht sein“, sagt Dr. Ronald Rast. Der Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ warnt: „Insbesondere beim Neubau von Wohnungen gibt es einen erheblichen Nachholbedarf, weil nun schon seit 2007 entschieden zu wenig Wohnungen in Deutschland gebaut werden.“ Eine seit 2010 wieder deutliche Zunahme bei der Zuwanderung verstärke diese „enormen Defizite“ noch.

Die Verbände und Organisationen der Bau- und Immobilienbranche – darunter auch der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) – haben einen „Masterplan für den Wohnungsbau in Deutschland“ entwickelt und diesen mit ihrem Schreiben an die Abgeordneten als „Positionspapier für die neue Regierungspolitik“ vorgelegt. (Hinweis für die Redaktion: Das Positionspapier „Neue Bundesregierung muss an ‚Baustelle Wohnungsbau’ arbeiten“ erhalten Sie mit dieser Pressemeldung.) Darin zieht die Aktion eine „wohnungsbaupolitische Bilanz“, die die Schwächen der bisherigen Wohnungsbaupolitik deutlich macht. Neben Defiziten beim Wohnungsneubau bescheinigt die Aktion der bisherigen Bundesregierung, bei der energetischen Gebäudesanierung das selbst gesteckte Ziel einer Verdopplung der jährlichen Sanierungsrate auf zwei Prozent des Wohnungsbestandes nicht erreicht zu haben.

Im gemeinsamen Positionspapier richtet die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ sieben Kernforderungen an die Politik. Es ist eine dringliche To-Do-Liste für alle sozial- und wohnungsbaupolitisch Verantwortlichen in der neuen Bundesregierung, aber auch in den Ländern. „Auf diese sieben Punkte haben sich alle Verbände und Organisationen der Aktion im breiten gesellschaftspolitischen Konsens verständigt“, sagt Dr. Ronald Rast.

       

Pressemitteilung als pdf

         

        

 

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Titel-Schlagzeile
zum "Wohnen 65plus"
  
Bild | 26. Juni 2013
 

Minister-Know-how für den Wohnungsbau ...

 

     

    

Beim Bauminister angekommen: das "Wohnungsbau-Pocket" der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau".

Es ist die politische "To-Do-Liste" mit 7 Kernforderungen zum Wohnungsbau. "Botschafter" in Sachen Wohnungsbaupolitik: Manfred D. Zehe. Der Hauptgeschäftsführer vom Bayerischen Ziegelindustrieverband hat Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) das "Know-Paket" in die Hand gedrückt. Mehr als 25 Verbände und Organisationen stehen hinter den Forderungen für gutes und bezahlbares Wohnen in Deutschland.     

Das Wohnungsbau-Pocket zum Download hier.

 

2,5 Mio. Senioren-Wohnungen fehlen - Pflegekosten-Explosion droht

25. Juni 2013

Studie: Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“


Rentnern in Deutschland droht der soziale „Wohn-Abstieg“: Der Wohnungsmarkt ist auf die steigende Zahl älterer Menschen nicht vorbereitet. Es fehlt an barrierearmen Wohnungen. Ebenso an kleinen Wohnflächen. Darüber hinaus bietet ein seniorengerechter Wohnungsmarkt die Chance, die enorm wachsenden Kosten im Bereich der Pflege wirkungsvoll zu reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Wohnen 65plus“, die das Pestel-Institut heute in Berlin vorgestellt hat.

Die Wissenschaftler aus Hannover geben darin erstmals auf der Grundlage der neuen Zensus-Zahlen eine Prognose für die Bevölkerungsentwicklung. Demnach werden im Jahr 2035 in Deutschland nahezu 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein – über 40 Prozent mehr als heute. Damit sei bundesweit ein enorm wachsender Bedarf an Senioren-Wohnungen verbunden.

„Mit der starken Zunahme Älterer wird auch die Zahl der Pflegebedürftigen rasant wachsen“, sagt Pestel-Studienleiter Matthias Günther. Bereits 2035 werde es 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung werde damit von derzeit rund 2,9 Prozent auf dann 4,5 Prozent steigen. Für das Jahr 2050 erwarten die Wissenschaftler sogar mehr als vier Millionen Pflegebedürftige. Jeder Achtzehnte, der in Deutschland lebt, wird dann auf Pflege angewiesen sein.

Die Ausgaben im Pflegebereich werden explodieren: 2035 erwartet das Pestel-Institut knapp 33 Milliarden Euro an Kosten bei der Pflegeversicherung – ein Plus von 50 Prozent gegenüber heute. Die Hilfe zur Pflege als staatliche Sozialleitung werde dann sogar um das Fünffache auf 18 Milliarden Euro steigen. Insgesamt wird die Pflege im Jahr 2035 rund 25,4 Milliarden Euro mehr kosten als heute, rechnen die Wissenschaftler vor. weiter

 

Hier die Studie "Wohnen 65plus" zum downloaden

 

Neue Studie mit VdK und Mieterbund: „Wohnen 65plus“

PK mit „Wohnungsbau-Check“ der Parteien im Wahlkampf am Dienstag, 25. Juni 2013, 10:30 Uhr in der BPK

Alt, arm und allein – Rentnern droht in Deutschland der soziale „Wohn-Abstieg“

Altersgerechte Wohnungen als Mangelware: Senioren droht in Deutschland der soziale „Wohn-Abstieg“. Bundesweit ist der Wohnungsmarkt auf das Älterwerden der Bevölkerung nicht vorbereitet. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Wohnen 65plus“ vom Deutschen Mieterbund (DMB), Sozialverband VdK Deutschland, Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), von IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Deutscher Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) und vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB). Das Verbändebündnis wirft den Parteien vor, das drängende Thema „Wohnen im Alter“ im laufenden Bundestagswahlkampf zu vernachlässigen.

Die Studie prognostiziert – erstmals auf der Grundlage der neuen Mikrozensus-Zahlen – einen enormen Mangel an altengerechten Wohnungen. Dies führe auch zu explodierenden Pflegekosten. Die Untersuchung weist zudem nach, dass zu große Wohnflächen und eine erheblich wachsende Altersarmut zu drängenden Problemen der kommenden Jahre und Jahrzehnte werden. Die Politik dürfe davor nicht länger die Augen verschließen. Es sei höchste Zeit gegenzusteuern.

Die Studie liefert eine „Wohn-Prognose 2035“. Und sie benennt notwendige Schritte, wie der Wohnungsmarkt in Deutschland auf das Seniorenwohnen vorbereitet werden muss – und die „graue Wohnungsnot“ bekämpft werden kann.

Mehr dazu auf der ...

Pressekonferenz „Wohnen 65plus“

* am Dienstag, 25. Juni 2013
* um 10.30 Uhr
* im Haus der Bundespressekonferenz | Raum 1+2
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55 I 10117 Berlin-Mitte

Auf der Pressekonferenz dabei:

Lukas Siebenkotten
Deutscher Mieterbund
DMB-Direktor

Jens Kaffenberger
Sozialverband VdK Deutschland
VdK-Geschäftsführung

Hans-Georg Wagner
Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure
BDB-Präsident |
Parl. Staatssekretär a.D

Dr. Hans Georg Leuck
Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau
DGfM-Vorsitzender

Stefan Thurn
Bundesverband
Deutscher Baustoff-Fachhandel
BDB-Präsident

Matthias Günther
Pestel-Institut
Studien-Leiter

 

Anmeldung zur PK hier

 

Wohnungsbau-Pocket: Argumente für den Wohnungsbau

Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ hat sich auf einen Maßnahmenkatalog verständig, der alle wesentlichen Stellschrauben in Sachen Wohnungsbau umfasst. Es ist ein 7-Punkte-Katalog – zusammengefasst im Positionspapier der Aktion.

Alle Argumente auf einen Blick bietet das Wohnungsbau-Pocket für das Wahljahr 2013 mit sieben zentralen „To-Do-Karten“.

Das Bestellformular finden Sie hier.

 

"Wohnungsbau-Seismograf" für Deutschland im Wahljahr 2013


      

                         

Neubau von Wohnungen für mittlere Einkommen fördern

Neue Studie: Sozialer Wohnungsbau plus „Wohnbauförderung für die Mitte“

   

Mangelware Wohnraum auch für Durchschnittsverdiener: Die Wohnungsbaukrise in den Ballungszentren und Wachstumsregionen kann nur bewältigt werden, wenn auch der Wohnungsneubau für mittlere Einkommen wirkungsvoll und gezielt gefördert wird. Die Ankurbelung des sozialen Wohnungsbaus ist zwar dringend notwendig, reicht allein aber nicht aus. Sie muss um eine „Wohnungsbauförderung für die Mitte“ ergänzt werden. Das ist das Ergebnis der Studie „Strategien für bezahlbares Wohnen in der Stadt“ vom Berliner Forschungsinstitut RegioKontext, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Nur so könne es insbesondere in Großstädten, Ballungsräumen und Universitätsstädten gelingen, mehr Wohnungen zu schaffen, die sich auch Haushalte mit mittleren Einkommen leisten könnten. Angesichts drastisch steigender Mieten hätten Normalverdiener dort heute kaum die Chance, eine Wohnung zu vernünftigen Konditionen zu bekommen.


weiter zur Pressemitteilung (pdf)


und hier die Studie als Kurzfassung


Und hier auch die Langfassung der Studie als pdf (4 MB)


Kommunal-Kaleidoskop – das Stimmungsbild vom Wohnen vor Ort.

 

5. Fachforum Wohnungsbau - Wohnungsbautag 2013

Sie sind herzlich eingeladen zum
5. Fachforum auf dem Wohnungsbau-Tag 2013

Mieterbund | IG BAU | ZDB | GdW | BFW | DGfM | BDB
Wohnungsbau – vom Stiefkind zur Chefsache
Wie Bund, Länder und Kommunen die Weichen stellen müssen

* am Donnerstag, 28. Februar 2013
* von 12:30 bis 17:00 Uhr
* in der KfW Bankengruppe – Niederlassung Berlin
Historischer Kassensaal I Eingang Behrenstr. 33 I 10117 Berlin-Mitte

Das Experten-Forum ist hochkarätig besetzt. Hauptredner:

* Dr. Peter Ramsauer | Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
* Olaf Scholz | Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Mehr Neubau in Ballungszentren, Uni- und Großstädten – mehr preiswerte Wohnungen für die Bevölkerung. Damit es nicht bei Ankündigungen und Forderungen bleibt: Welche Wege tatsächlich Erfolg bringen, um Deutschland beim Wohnen zukunftssicher zu machen, zeigt die aktuelle RegioKontext-Studie auf. Präsentiert wird sie von Arnt von Bodelschwingh und Prof. Dr. Götz von Rohr auf dem Fachforum zum Wohnungsbautag 2013.

Abschließende Podiumsdiskussion mit den Baupolitikern:

Arnold Vaatz (CDU)
Florian Pronold (SPD)
Daniela Wagner (Bündnis 90/ Die Grünen)
Sebastian Körber (FDP)

Heidrun Bluhm (Die Linke)

  

Die Einladung für das Fachforum finden Sie hier.

Ihr
Verbändebündnis Wohnungsbau

 

Energetische Gebäudesanierung bleibt im „Bund-Länder-Verschiebebahnhof“ stecken“

Berlin, 21. November 2012

 

Wohnungsbau-Initiative:

Heute wieder kein „Entscheidungstag für Klima und Konjunktur“

  

Die Entscheidung, ob die Klimawende gelingt oder nicht, wird erneut auf die lange Bank geschoben. „Die energetische Gebäudesanierung bleibt im politischen Bund-Länder-Verschiebebahnhof stecken“, kritisiert die „Wohnungsbau-Initiative“, zu der sich drei Bau-Verbände und die Bau-Gewerkschaft zusammengeschlossen haben. Es sei der Bundesregierung und den Ländern nicht gelungen, den heutigen Mittwoch zum „Entscheidungstag für Klima und Konjunktur“ zu machen. Ursprünglich sollte sich der Vermittlungsausschuss am frühen Abend über steuerliche Anreize der Energiespar-Sanierung bei Wohngebäuden einigen. Dies scheint vorerst vom Tisch zu sein. Die „Wohnungsbau-Initiative“ warnt davor, den Steuerbonus für die energetische Gebäudesanierung weiterhin zum Spielball politischen Taktierens zu machen. „Wir dürfen uns nicht die unendliche Geschichte einer energetisch unsanierten Republik leisten“, so die „Wohnungsbau-Initiative“.

Die energetische Gebäudesanierung sei nun endgültig zur Chefsache im Kanzleramt gemacht worden. Mit ihrer aktuellen Videobotschaft rücke Bundeskanzlerin Angela Merkel das energiesparende Sanieren von Wohnhäusern in den Mittelpunkt ihrer Politik. „Genau da gehört es auch hin. Der Erwartungsdruck, der daher auf Bund und Ländern lastet, ist enorm. Ein Scheitern können sich beide Seiten nicht mehr leisten. Dann würden Bund und Länder nicht einmal mehr eine Klimakurve schaffen – geschweige denn die Klimawende“, so die „Wohnungsbau-Initiative“. weiter zur Pressemitteilung als pdf

 

Bund muss mit Milliarden-Gewinn der KfW für die Zukunft vorbauen

Verbändebündnis Wohnungsbau:

Deutschland braucht mehr seniorengerechte Wohnungen

Berlin, 20. November 2012

Mit den KfW-Milliarden für die Zukunft vorbauen: Das „Verbändebündnis Wohnungsbau“ der Bau- und Immobilienbranche hat davor gewarnt, die milliardenschweren Gewinne der KfW ganz oder teilweise in den Bundeshaushalt fließen zu lassen. Bei der KfW selbst werde das Geld dringend gebraucht. So stehe derzeit kein einziger Cent Zuschussmittel für das KfW-Förderprogramm „Altersgerechtes Umbauen“ zur Verfügung. „Wenn die Bundesregierung Deutschland demografiefest machen will, dann fängt das bei den Gebäuden an. Seniorengerechte Wohnungen sind ein Muss. Ohne staatliche Anreize wird sich hier wenig tun“, so die Einschätzung der Verbände. Das Eigenprogramm der KfW sieht derzeit nur Kredite vor.

Das „Verbändebündnis Wohnungsbau“ übt scharfe Kritik an der Haushaltsplanung des Bundes: „2012 war schon ein ‚verlorenes Jahr’, was den altersgerechten Wohnungsbau angeht. Der Bund hatte das KfW-Programm bei den direkten Zuschüssen auf Null gesetzt. Und im kommenden Jahr soll die Förderung von seniorengerechten Wohnungen wieder leer ausgehen“. weiter zur Pressemitteilung als pdf

 

Wohnungsbau für Klimaschutz- und Energiewende stärker fördern

Dr. Rast (DGfM)

25 Branchenverbände legen Positionspapier zur Energieeffizienz vor

 

12. Oktober 2012

  

Foto: Dr. Ronald Rast, Koordinator der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau"

Deutschland hat eine der wichtigsten Säulen für Klimaschutz und Energiewende noch längst nicht voll auf den Plan gerufen: den Wohnungsbau. Auf Kampagnenplakaten habe die Bundesregierung bislang Wohnhäuser effektvoll in Schal und Wollmütze gepackt. Eine wirkungsvolle Offensive zur Energieeffizienz beim Wohnungsbau lasse jedoch auf sich warten, so die Kritik der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“.

Deren Koordinator fordert vor den abschließenden Haushaltsberatungen für das kommende Jahr von allen Fraktionen im Deutschen Bundestag „ein klares ‚Ja’“ für die Förderung des energetischen Bauens und Sanierens: „Vielleicht sollten wir uns zuerst Gedanken darüber machen, wie wir den Energieverbrauch möglichst stark reduzieren können? Das senkt die Aufwendungen für die Erzeugung von Energie und hilft dem kleinen Mann, Energiekosten zu sparen. Dazu ist eine verbesserte Energieeffizienz im Wohnungsbestand die wichtigste Säule. Der Bundestag hat es jetzt in der Hand, die energieeffiziente Gebäudesanierung attraktiver zu machen und finanziell auf sichere Füße zu stellen“, sagt Dr. Ronald Rast. Andernfalls werde die Chance, einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende sowie zum Klimaschutz zu leisten, erneut vertan. weiter

 

Das Positionspapier finden Sie hier (pdf)

 

Bund muss bezahlbares Wohnen für Senioren ankurbeln

Das Jahr 2013 nicht verschenken: KfW-Förderung reaktivieren

Der Wohnungsmarkt in Deutschland hält mit dem Älterwerden der Bevölkerung nicht Schritt: Bundesweit fehlen schon jetzt Seniorenwohnungen. Und der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum wird weiter steigen. Darauf hat die Wohnungsbau-Initiative hingewiesen. Die Allianz aus Deutschem Mieterbund (DMB), IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und Deutscher Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) fordert ein Ankurbeln des altersgerechten Wohnungsbaus. Dazu müssten insbesondere die Mittel für das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ im Bundeshaushalt 2013 reaktiviert werden.

„Es wird höchste Zeit, auf den wachsenden Bedarf an Seniorenwohnungen zu reagieren. Der Bund hat sich darauf noch nicht ausreichend eingestellt“, sagt Dr. Ronald Rast von der Wohnungsbau-Initiative. Dies gehe aus einer Untersuchung hervor, die das Pestel-Institut aus Hannover über den Wohnungsmarkt für Senioren gemacht habe. Gestützt werde die Forderung nach zusätzlichen Seniorenwohnungen auch von der Studie „Wohnen im Alter“, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für das Bundesbauministerium durchgeführt habe. Die Untersuchung der Bundesregierung mache deutlich, dass der Bedarf an altersgerechten Wohnungen sowohl aktuell, aber insbesondere zukünftig deutlich höher sei als „die vorhandenen 0,5 Millionen weitgehend barrierefreien Wohneinheiten, in denen ältere Menschen zur Zeit leben“. weiter

 

Wohnungsbau-Initiative: In Niedersachsen fehlen 351.000 Sozialwohnungen

Aktuelle Pestel-Studie: Niedersachsen verliert 930 Sozialwohnungen pro Jahr


In Niedersachsen sinken die Chancen für Menschen mit geringem Einkommen, eine günstige Mietwohnung zu finden. Sozialwohnungen werden immer mehr zur Mangelware. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Demnach fehlen in Niedersachsen rund 351.000 Sozialwohnungen. Nicht einmal jeder achte finanzschwache Haushalt in Niedersachsen habe derzeit überhaupt die Möglichkeit, eine Sozialmietwohnung zu bekommen. Weiter

 

Kein "Sankt-Florians-Prinzip" fürs Wohnen in Deutschland

Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau:

Sozialen Wohnungsbau sichern | Haushälter beraten am Mittwoch

    

Der soziale Wohnungsbau soll auch künftig Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern bleiben. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb, die jetzige Beteiligung des Bundes an der sozialen Wohnraumförderung bis zum Jahr 2019 fortzuführen. Am morgigen Mittwoch wird sich der Haushaltsausschuss des Bundestages mit dem Antrag befassen.

Die Tatsache, dass der Antrag zur sozialen Wohnraumförderung mit der Stimmenmehrheit der schwarz-gelben Regierungskoalition federführend an den Haushaltsausschuss überwiesen worden ist, bezeichnet die Wohnungsbau-Kampagne „als völlig falsches Signal“. Zuständig sollte der Bauausschuss sein. Es sei ein schlechtes Zeichen, Wohnungsbaupolitik nach dem Diktat der Haushälter zu machen, so die Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“. weiter

 

Signal an die Parteien: Gutes und bezahlbares Wohnen wird zum Wahlkampfthema

27 Branchenverbände fordern gemeinsam mit IG BAU und Mieterbund eine neue Wohnungsbaupolitik


Die Parteien in Deutschland müssen dem Wohnungsbau deutlich stärkeres Gewicht geben. Das haben 27 Branchenverbände sowie die IG BAU und der Deutsche Mieterbund – zusammengeschlossen in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ – jetzt in einem Positionspapier gefordert.





Zur Pressemitteilung

Zum Positionspapier
 

Studien belegen: Deutschland hat neue Wohnungsnot

PK am 1. März 2012

825.000 Mietwohnungen müssen bis 2017 neu gebaut werden


Deutschland hat eine neue Wohnungsnot. Insbesondere in Großstädten, Ballungszentren und Universitätsstädten hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt deutlich zugespitzt. Hier gibt es einen massiven Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen. Aktuell fehlen in den zehn deutschen Großstädten, die den stärksten Wohnungsmangel haben, mehr als 100.000 Mietwohnungen – rund 17.500 davon allein in Frankfurt am Main und 8.000 in Stuttgart. Wenn der Mietwohnungsbau nicht verdoppelt wird und auf mindestens 130.000 neue Wohnungen pro Jahr ansteigt, dann wird sich die Mietwohnungslücke drastisch vergrößern: In fünf Jahren werden dann 400.000 Mietwohnungen bundesweit fehlen. Unterm Strich bedeutet dies somit, dass bis 2017 insgesamt 825.000 Mietwohnungen neu gebaut werden müssen.


Publikum PK

         

Zu diesem Ergebnis kommen zwei aktuelle Studien, die das Pestel-Institut in Hannover und der Bochumer Wohnungsbau-Experte Prof. Dr. Volker Eichener im Auftrag der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ erstellt haben.

         

Hier die Pestel-Kurzstudie


Hier die Eichener-Kurzstudie

 

4. Fachforum Wohnungsbau in Berlin

Wohnungsbau im Fokus der Politik


Der Wohnungsbau im Fokus der Politik: Deutschland hat eine neue Wohnungsnot - das ist die zentrale Botschaft des 4. Fachforums Wohnungsbau. Experten sprechen mit Blick auf die Politik von einer "hausgemachten Wohnungsnot". Verantwortlich dafür sei insbesondere der schrittweise Rückzug des Bundes aus der Wohnungsbauförderung in den vergangenen 15 Jahren. Sie fordern einen raschen Kurswechsel der Wohnungsbaupolitik - und sind sich sicher: Bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2013 werden das Wohnen und der Wohnungsbau - seit langem - wieder eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen.

Drei Länder-Chefs haben die Wohnungsbaupolitik für sich und ihre Bundesländer entdeckt. Hier die Statements, die sie der Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" zum 4. Wohnungsbautag 2012 in Berlin gegeben haben:


[Kurt Beck | Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz]


[Hannelore Kraft | Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen]


[Olaf Scholz | Erster Bürgermeister von Hamburg]


 

Aktuelle Studien-Ergebnisse zum Wohnungsbau

Wichtiger Termin für Journalisten:

Einladung zur Pressekonferenz am 01.03.2012, 10:30 Uhr

Soziale Schieflage: Deutschland gehen bezahlbare Wohnungen aus

Deutschland hat beim Wohnungsbau eine „soziale Schieflage“. Wenn Bund und Länder nicht gegensteuern, wird es eine neue Wohnungsnot geben. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien – vom renommierten Pestel-Institut in Hannover und vom Wohnungsbau-Experten Prof. Dr. Volker Eichener.

Die in den vergangenen sechs Monaten erarbeiteten Studien haben den deutschen Wohnungsmarkt analysiert. Sie belegen mit Fakten, dass die Grundversorgung großer Teile der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum schon jetzt an ihre Grenzen stößt und in naher Zukunft nicht mehr gewährleistet sein wird. Gleichzeitig weisen die Studien entscheidende Defizite der Wohnungsbaupolitik des Bundes und der Länder nach.

Die Studien stellen vor:

  • Matthias Günther | Pestel-Institut Hannover
  • Prof. Dr. Volker Eichener | InWIS-Direktor der Ruhr-Universität Bochum

 Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft,
 Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS)
 und Rektor der EBZ Business School

Auf der Pressekonferenz dabei:

  • Klaus Wiesehügel

IG BAU-Bundesvorsitzender
Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt

  • Dr. Hans-Hartwig Loewenstein

ZDB-Präsident
Zentralverband
Deutsches Baugewerbe

  • Stefan Thurn

BDB-Präsident
Bundesverband
Deutscher Baustoff-Fachhandel

  • Lukas Siebenkotten

DMB-Direktor
Deutscher Mieterbund

  • Walter Rasch | Senator a.D.

BFW-Präsident
Bundesverband
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

  • Dr. Hans Georg Leuck

DGfM-Vorsitzender
Deutsche Gesellschaft
für Mauerwerks- und Wohnungsbau

Einladung zur Pressekonferenz

 

4. Fachforum Wohnungsbau

Das 4. Fachforum Wohnungsbau

"Wie sozial tickt Deutschland beim Wohnungsbau?"

findet am Mittwoch, 29. Februar 2012 von 13 bis 17 Uhr

im Historischen kassensaal der KfW-Bank, Behrenstr. 33

statt.

Die Einladung finden sie hier

 

Gebäudesanierung: Hausbesitzer brauchen Verlässlichkeit

Bundesregierung provoziert Stillstand bei CO2-Sanierung von Wohngebäuden

Berlin, 30. Januar 2012

Die IG BAU und der Deutsche Mieterbund haben gemeinsam mit Verbänden der Bau- und Immobilienbranche Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) aufgefordert, seine Zusage* zu halten, in diesem und in den kommenden Jahren jeweils 1,5 Milliarden Euro an KfW-Fördermitteln für die energetische Gebäudesanierung zur Verfügung zu stellen. Die in der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossenen Verbände reagierten damit auf eine Bestätigung des Bundesfinanzministeriums, dass in diesem Jahr vorerst lediglich 900 Millionen Euro für die energetische Gebäudesanierung bereitgestellt werden.

In einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage an die bau- und wohnungspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Daniela Wagner, hat die Bundesregierung jetzt erstmals eingeräumt, dass die zugesagte Förderung der CO2-Gebäudesanierung unsicher sei. Damit bestätigt sich die von der Kampagne frühzeitig geäußerte Sorge, dass die Finanzierung der energetischen Gebäudesanierung auf wackeligen Beinen steht. Die Bundesregierung nimmt den Hausbesitzern und der Wohnungswirtschaft damit das, was sie dringend brauchen: Verlässlichkeit.

Hier die PRESSEMITTEILUNG

 

Baukosten-Analyse: Öffentliche Kassen profitieren

Grafik: Pestel-Institut

7. November 2011

Pro „Bau-Euro“ landen 51 Cent beim Staat

Von jedem Euro, der beim Hausbau investiert wird, fließen 51 Cent an Steuern und Sozialabgaben an den Staat. Das geht aus einer Baukosten-Analyse hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Die öffentlichen Kassen profitieren demnach in erheblichem Maße vom Wohnungsbau – weit mehr sogar, als sie in dessen Förderung investieren. Vor diesem Hintergrund fordern die Bau-Gewerkschaft, der Deutsche Mieterbund und die Baustoff-Branche vom Bund, den Wohnungsbau stärker als bisher anzukurbeln. Hierzu seien mehr KfW-Fördermittel und eine deutlich bessere steuerliche Abschreibung notwendig. Die Weichen dafür müssten am kommenden Mittwoch und Donnerstag auf den Bereinigungssitzungen des Haushaltsausschusses in Berlin für das kommende Jahr gestellt werden.

Nach den Berechnungen des Pestel-Instituts führt der Neubau eines Einfamilienhauses in Höhe von 200.000 Euro Baukosten zu Steuereinnahmen von fast 47.000 Euro (32.000 Euro Mehrwertsteuer sowie gut 14.600 Euro Lohnsteuer und Soli). Zudem fließen nahezu 55.500 Euro über die Bauunternehmen und deren Arbeitnehmer in die Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherungen. „Damit landen mehr als die Hälfte der Neubaukosten über Steuern und Sozialabgaben in öffentlichen Kassen“, so Matthias Günther, der die Berechnungen beim Pestel-Institut geleitet hat. Der Staat gehört damit zu den „Gewinnern beim Hausbau“.

Ähnlich sehe es auch bei der CO2-Gebäudesanierung aus: Bei einer Energiespar-Sanierung, die 50.000 Euro kostet, nimmt der Staat nahezu 12.000 Euro an Mehrwertsteuer, Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag ein, so die Berechnung des Pestel-Instituts. Hinzu kämen noch einmal rund 15.000 Euro an Sozialabgaben. Dem stehe lediglich eine maximale Summe von 6.000 Euro gegenüber, mit der der Staat diese energetische Gebäudesanierung über KfW-Programme und Steuerabschreibung fördere. Fazit: „Unterm Strich bleibt immer dann ein dickes Plus für Vater Staat, wenn private Bauherren oder Immobiliengesellschaften in den Wohnungsbau in Deutschland investieren“, so Günther.

Die Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“, in deren Auftrag das Pestel-Institut die Baukosten-Analyse gemacht hat, fordert daher vom Bund und von den Ländern mehr Anreize für Bauherren und Hauseigentümer. „Für den Staat ist jeder Handschlag, der auf einer Baustelle gemacht wird, ein Gewinn. Für jeden Finanzpolitiker ist es daher eine einfache Rechnung: Der Staat kann nur gewinnen, wenn er den Wohnungsbau in Deutschland belebt“, sagt Dr. Ronald Rast von der Initiative „Impulse für den Wohnungsbau“.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


Hinweise für die Redaktion

Die Grafik zur Baukosten-Analyse können Sie frei verwenden können. Um den Zusatz „Grafik: Pestel-Institut“ wird gebeten.

 

Deutschland braucht Senioren-Wohnungen - 2020 leben 930.000 Rentner von Grundsicherung

Armut im Alter

4. November 2011

Aktuelle Untersuchung des Pestel-Instituts zum Wohnen im Alter

Die Wohnsituation für Senioren wird sich in den kommenden Jahren bundesweit dramatisch verschlechtern. Immer mehr Ältere drohen vom Wohnungsmarkt „abgekoppelt“ zu werden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Pestel-Instituts in Hannover. Grund seien eine zunehmende Altersarmut sowie ein viel zu geringer Bestand an altersgerechten und bezahlbaren Wohnungen in Deutschland.

„Für einen Großteil der Menschen, die innerhalb der nächsten Jahre in Rente gehen, wird das Wohnen zum Problem. Sie werden sich ihre jetzige Wohnung einfach nicht mehr leisten können“, sagt Matthias Günther, der die Untersuchung beim Pestel-Institut geleitet hat.

So werden im Jahr 2020 mehr als 930.000 Rentner in Deutschland auf die staatliche Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Ihre Zahl würde damit noch in diesem Jahrzehnt dramatisch steigen – um mehr als 125 Prozent. Jeder zwanzigste Rentner müsste dann vom sozialen Netz aufgefangen werden. Tendenz steigend.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Die EnEV auf dem Prüfstand
"Volkswirtschaftliche Bewertung der Energieeinsparverordnung 2009"


Wie warm muss Deutschland seine Häuser verpacken? Das staatlich verordnete Energiesparen: Bis zu welchem Punkt macht es Sinn? Und ab wann fängt der volkswirtschaftliche Unsinn an?
Hierzu wurde jetzt erstmals eine Studie vorgelegt – vom der renommierten Prognos AG. Titel: „Volkswirtschaftliche Bewertung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009“.

Zur EnEV-Studie von Prognos ...



Impulse-Statements | Bundeshaushalt 2012

Die energetische Gebäudesanierung, das Klima ... und der Rotstift der Bundesregierung - dazu Statements von:



HERBST-PRESSEKONFERENZ
„Rotstiftförderung“ bremst Klima, Bau und Binnenkonjunktur


Exakt auf die Minute genau mit der Haushaltsdebatte im Bundestag zeigten IG BAU und Deutscher Mieterbund gemeinsam mit der Bau- und Immobilienwirtschaft der Bundesregierung am Dienstag die „gelbe Karte“. 150 Meter Luftlinie vom Reichstag entfernt hagelte es Kritik am geplanten Bundeshauhalt 2012: Die Energiewende drohe durch das „Diktat der Haushälter der schwarz-gelben Regierungskoalition“ zu scheitern – Umwelt und Wohnungsbau blieben auf der Strecke, so die Rüge der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“.

Foto: Petra Berger   Abdruck des Fotos ist honorarfrei. Ein Foto-Nachweis ist nicht erforderlich.

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Neu: Positionspapier der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zur Förderung des energieeffizienten Wohnungsbaus in Deutschland

Die unmittelbar vor der politischen Sommerpause durch das Kabinett und den Bundesrat getroffenen Entscheidungen stoßen bei den Verbänden der Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft, der IG Bauen-Agrar-Umwelt sowie dem Deutschen Mieterbund auf großes Unverständnis.
Da es unstrittig zusätzlicher Anreize zur energetischen Gebäudesanierung bedarf, um die anspruchsvollen Klimaschutzziele zu erreichen, hatte die Bundesregierung ein Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden verabschiedet. Wieder sind es überwiegend haushalterische Überlegungen, diesmal zwischen Bund und Ländern, die den Ausschlag zur Ablehnung des Gesetzesentwurfes auf der letzten Sitzung des Bundesrates am 08.07.2011 gaben. Der Vermittlungsausschuss ist bis heute nicht angerufen worden.
Mit Verweis auf den Pakt für Klimaschutz fordern die unterzeichnenden Verbände der Planer, der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie die IG Bauen-Agrar-Umwelt daher von Bundesregierung und Bundestag…


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Sanieren, damit die Heizkosten bezahlbar bleiben

Studie zeigt: Wohnungsmarkt in Berlin hat Nachholbedarf

Energiespar-Effekt durch Gebäudesanierung in Berlin: 251 Liter Heizöl pro Kopf

 

12.100 neue Dauerarbeitsplätze bei 36,4 Mrd. Euro Bau-Investitionen

 

Den Gebäudebestand in Berlin auf den „Energie-Prüfstand“ gehievt: Erstmals hat jetzt eine Studie das Energiespar-Potenzial für den Wohnungsmarkt in Berlin ermittelt. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass sich pro Jahr mehr als 8.652.000 Megawattstunden an Energie sparen lassen, wenn alle Altbauten in Berlin auf das Energieniveau eines Neubaus gebracht werden. Umgerechnet auf die Einwohner in Berlin würde dies einer jährlichen Einsparung von 251 Litern Heizöl pro Kopf entsprechen.


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Verbände fordern Nachbesserungen zum Energiekonzept

Energetische Gebäudesanierung bringt Investitionsschub von 900 Mrd. Euro


Verbände der Bau- und Immobilienbranche haben Nachbesserungen beim Energiekonzept der Bundesregierung gefordert, das in der kommenden Woche im Bundestag verabschiedet werden soll. Mit dem vorliegenden Gesetzespaket zur Energiewende sei die angestrebte Verdopplung der Sanierungsquote bei Gebäuden nicht zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse die Bundesregierung ein deutlich stärkeres Gewicht auf das energiesparende Planen, Bauen und Sanieren legen, fordern 26 Verbände, die sich in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossen haben.


Dabei biete gerade der Wohnungsbau in Deutschland ein „enormes Potenzial beim Energiesparen“: Wenn der Wohnungsbestand, der bis zum Ende der 70er-Jahre gebaut worden ist, energetisch saniert und auf das Energieniveau eines Neubaus gebracht wird, dann lassen sich dadurch 212 Millionen Megawattstunden Energie pro Jahr einsparen, heißt es in einem Positionspapier, das die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ heute in Berlin vorgelegt hat.


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Pakt für Klimaschutz

Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ mit seinen derzeit 29 Mitgliedern unterstützt gemeinsam mit 31 weiteren Verbänden und Organisationen den „Pakt für Klimaschutz“.

Den vollständigen Text herunterladen (PDF 1,3 MB)


Deutschland baut zu wenig Wohnungen. Laut einer Branchenstudie des Eduard Pestel Instituts müssen mehr Wohnungen gebaut werden, um die Anpassung an die demografischen Entwicklungen und an die Herausforderungen durch den Klimawandel zu meistern. Wohnraumknappheit für Familien und junge Singles, das Fehlen von geeigneten Wohnungen für Senioren, Probleme beim Erreichen der Klimaschutzziele: Diese Probleme sind hausgemacht, lassen sich aber durch verbesserte Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau lösen.

Studien und Analysen zum Wohnungbau und -bedarf finden Sie hier

 

Für bessere politische Rahmenbedingungen im Wohnungsbau wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau und dem Bundesverband des Deutschen Baustoff-Fachhandels die Kampagne Impulse für den Wohnungsbau  ins Leben gerufen. Weitere Untersützer der Kampagen sind der  Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ZDB, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt IG BAU, der Deutsche Mieterbund DMB und der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen. Ziel der Kampagne ist es, die politischen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau so zu verbessern, dass genügend und geeigneter Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.


Bereits im Jahr 2004 wurde das Verbändenetzwerk Aktion Impulse für den Wohnungsbau ins Leben gerufen. Neben den Unterstützern der Kampagne gehören der Aktion Impulse für den Wohnungsbau weitere 21 bundesweit tätigen Verbände und Kammern der Immobilien- und Bauwirtschaft  an. Die Koordination des Verbändenetzwerkes erfolgt durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau.

 

Aktuelle Termine und News

23. März 2011, KfW Bankengruppe Niederlassung Berlin 

 

Aktuelle Emnid-Umfrage zu "Wohnwünschen im Alter" auf der Messe BAU 2011. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Bundesbürger bevorzugen ein eigenständiges Wohnen im Alter.

 

3. September 2010, IHK Akademie Mittelfranken, Nürnberg

 

Politische Gespräche mit Haushaltspolitikern

 

Branchentreff mit Politik, Medien und Experten am 17. März 2010 in Berlin.

 

Mieter und Immobilienunternehmen, Verbände der Bauwirtschaft und Gewerkschaften für Wende in der Wohnungsbaupolitik

 

Gemeinsame Veranstaltung von Vdk Deutschland, DGfM, BDB und BFW zu den sozialen Auswirkungen des Wohnungsmangels in Deutschland.

 

Die aktuellen Studienergebnisse des Eduard-Pestel-Instituts zum Wohnraumbedarf in Deutschland finden Sie hier.

 

Am 18. März 2009 veranstalten DGfM, BDB gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund und dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen ein Fachforum zum Wohnungsbau in Deutschland.

 

Die aktuellen Positionspapiere der in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossenen Verbände der Bau- und Wohnungswirtschaft finden Sie hier.

 

Der Deutsche Mauerwerkskongress findet am 24. September 2009 in Dresden statt.

 

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