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9. Juni 2011

Spitzenverbände des Wohnungsbaus zum Energiekonzept der Bundesregierung
1,5 Mrd. für Haussanierung zu wenig: „Nachbesserung zum Erreichen der  Klimaziele notwendig“


Spitzenverbände des Wohnungsbaus in Deutschland befürchten eine Finanzierungslücke bei der energetischen Gebäudesanierung durch das von der Bundesregierung beschlossene Energiekonzept. Die Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ erklärt:

Die Spitzenverbände des Wohnungsbaus in Deutschland begrüßen das Energiekonzept der Bundesregierung. 1,5 Milliarden Euro zur energetischen Gebäudesanierung sind ein Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem fordern die Mitglieder der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ Nachbesserungen zum Erreichen der Klimaziele.
Wichtig ist jetzt eine gesicherte Finanzierung für das KfW-Gebäudesanierungsprogramm.

Außerdem fordert die Kampagne, die KfW-Fördermittel auf mindestens 2 Milliarden Euro jährlich aufzustocken, damit die angestrebten Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden können.

Es ist insbesondere für Eigentümer und Investoren erfreulich, dass die Bundesregierung künftig auch verstärkt auf steuerliche Anreize bei der Gebäudesanierung setzen will, damit Investitionen angeschoben werden können. Allerdings führe der bisherig vorgesehene Beschluss der Bundesregierung dazu, dass die steuerliche Förderung der Objekte erst mit Baubeginn ab dem nächsten Jahr einsetzt. Dies wird zu einem temporären Investitionsstau führen.

Notwendige – und klimapolitisch sinnvolle – Sanierungsmaßnahmen werden so in die Zukunft verschoben. Sinnvoller wäre eine Förderung von Baumaßnahmen, die sofort mit Inkrafttreten des Gesetzes einsetzt – also in den nächsten Wochen. Wir wollen, dass auch diejenigen, die 2011 mit ihren Baumaßnahmen starten und diese 2012 abschließen, mit in die Förderung aufgenommen werden.

Download der Pressemiteilung (pdf)