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Einladung zum Wohnungsbautag NRW am 6. September 2017

Wohnraum ist bundesweit zu einem knappen Gut geworden. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass trotz positiver Entwicklungen bis 2020 deutschlandweit jährlich mindestens 350.000 neue Wohnungen benötigt werden, um den Wohnungsbedarf zu decken.

 

EINLADUNG WOHNUNGSBAUTAG 2017

Wohnraum ist bundesweit zu einem knappen Gut geworden. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass trotz positiver Entwicklungen bis 2020 deutschlandweit jährlich mindestens 350.000 neue Wohnungen benötigt werden, um den Wohnungsbedarf zu decken. Dem gegenüber steht im Jahr 2016 die Fertigstellung von 280.000 Wohneinheiten, darunter rund 25.000 öffentlich geförderte Wohnungen. Angesichts dieser deutlichen Diskrepanz kommt dem Thema Wohnungsbau im derzeitigen Bundestagswahlkampf deshalb eine nicht geringe Rolle zu. Auch die Bundesregierung hat sich des Themas angenommen und im März 2016 eine Wohnungsbau-Offensive beschlossen. Diese sieht u. a. eine verstärkte Bereitstellung von Bauland sowie die verbilligte Abgabe von Grundstücken durch den Bund vor. Des Weiteren sollen das serielle Bauen forciert, neue steuerliche Anreize geschaffen sowie die soziale Wohnraumförderung ausgebaut werden. Jährlich sollen so 80.000 Sozialwohnungen entstehen. Aktuell ist in unserem föderalen System die Wohnungsbauförderung Ländersache. Nach Auffassung der Bundesregierung können die Bundesländer diese Herausforderung allerdings nicht allein stemmen. Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, wird die soziale Wohnraumförderung nach 2019 in die gemeinsame inhaltliche Verantwortung von Bund und Ländern übergehen. Rund drei Wochen vor der Bundestagswahl lädt die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau NRW“ zum „Wohnungsbautag 2017“ ein, der ganz im Zeichen der derzeitigen und der künftigen Rolle des Bundes beim Wohnungsbau steht. Die Initiative wird von einem breiten Bündnis nordrheinwestfälischer Verbände, Kammern und Institutionen getragen, welche sich gemeinschaftlich für die Sicherstellung der langfristigen Versorgung mit ausreichendem, bezahlbarem und an die Herausforderungen der Zukunft angepasstem Wohnraum in Nordrhein-Westfalen einsetzen.