Interner Bereich
Während in Teilen Ostdeutschlands bei der Gestaltung des Wohnraums Rückbau und Stabilisierung von Wohnsiedlungen im Vordergrund stehen, macht sich in wirtschaftlichen Wachstumsregionen wie München, Stuttgart, Köln oder Hamburg zunehmend ein Wohnungsmangel bemerkbar.
Dafür verantwortlich sind die Bevölkerungszuwanderung in diese Regionen und der gesamtdeutsche Trend der steigenden Haushaltszahlen. Die Folgen der zunehmenden Wohnraumknappheit bekommen die Menschen in den Ballungsräumen bereits zu spüren: Kaum bezahlbare Mieten – vor allem für Familien mit Kindern ist angemessener Wohnraum zunehmend kaum bezahlbar – soziale Spannungen und keine barrierefreien Wohnungen für die zunehmende ältere Bevölkerung.
Laut einer Studie des Eduard Pestel Instituts müssen pro Jahr 400.000 Wohnungen neu gebaut werden, um dem Wohnungsmangel zu begegnen. Dass pro Jahr derzeit unter 200.000 Wohnungen fertig gestellt werden, verdeutlicht den Handlungsdruck, endlich mehr für den Wohnungsbau zu tun.
Das Eduard Pestel Institut hat ermittelt, dass in Deutschland jährlich bis zu 400.000 neue Wohnungen fehlen.
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Weitere Informationen zur Studie und den Ergebnissen finden Sie im Pressebereich.