Interner Bereich
Eine erhöhte Neubautätigkeit von Wohnungen kann entscheidend dazu beitragen, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden können. Denn der Gebäudebereich ist mit einem Anteil von ca. 40 Prozent am Endenergiebedarf EU-weit der größte Verbrauchssektor. Die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt ist also ein wesentlicher Baustein für die Erhöhung der Energieeffizienz.
Durch konsequente Umsetzung aller Maßnahmen eines energetischen Um- oder Neubaus lassen sich bis zu 80 Prozent des Energieverbrauchs im Wärmebereich reduzieren. Die bis 2020 angestrebte 30-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen im Gebäudebereich kann so verwirklicht werden.
Die Herausforderung für die Gesellschaft besteht aber nicht nur in der Sanierung aller Wohnbauten. Vielmehr ist zu prüfen, ob nicht der Bestandsersatz vor allem von Gebäuden aus den 50er und 60er Jahren die wirtschaftlich sinnvollere Alternative ist. Denn im Ersatz neu errichtete Bauten können funktionale und energetische Anforderungen zukunftssicher und damit nachhaltig erfüllen.