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Termine und Veranstaltungen

 

4. Fachforum Wohnungsbau

Wohnungsbautag 2012


Thema:

Wie sozial tickt Deutschland beim Wohnungsbau?
Analyse und Verantwortlichkeiten

Das 4. Fachforum Wohnungsbau findet
am Mittwoch, 29. Februar 2012
von 13:00 bis 17:00 Uhr (Einlass ab 12:30 Uhr)
in der KfW Bankengruppe - Niederlassung Berlin
Historischer Kassensaal I Eingang  Behrenstr. 33 I 10117 Berlin
statt.
Das Programm finden sie hier

 

Symposium Wohnungsbau in Baden-Württemberg am 27.10.2011

Am 27. Oktober 2011, ab 10 Uhr findet in Stuttgart das Symposium Wohnungbau statt.

Thema: Brennpunkt Ballungsraum - Impulse für den Wohnungsbau in Baden-Württemberg.

Veranstaltungsort: Haus der Architekten, Danneckerstr. 54

Presseeinladung

Den Infoflyer finden Sie hier.

 

Einladung zur Herbst-Pressekonferenz am 06.09.2011

„Gelbe Karte“ für den Haushalt 2012 –
Drastische Fehlentscheidungen drohen


Exakt zu der Stunde, in der die Haushaltsdebatte im Bundestag startet, ziehen IG BAU und Mieterbund gemeinsam mit Bau- und Immobilienwirtschaft die „gelbe Karte“.

Nach der Sommerpause bahnen sich beim Bundeshaushalt 2012 drastische Fehlentscheidungen an, so das Bündnis. Hiervon werden Hunderttausende von Mietern, Haus- und Wohnungsbesitzern, Senioren sowie Beschäftigte in der Bauwirtschaft und im Handwerk betroffen sein. Nach Einschätzung der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ drohen wichtige Teile der Energiewende sowie klima- und umweltpolitische Ziele der Bundesregierung durch die Finanzpolitik ad absurdum geführt zu werden.

Konkret geht es um ...

* ... das steuerliche Vakuum bei der energetischen Gebäudesanierung nach der Blockade im Bundesrat

* ... das Auf-der-Stelle-Treten bei der CO2-Einsparung durch zu geringe KfW-Fördermittel für den Wohnungsbau

* ... das Aus für die Förderung von altersgerechtem Sanieren – und damit eine drohende „Graue Wohnungsnot“ in Deutschland

* ... Vernachlässigung der Städte durch eine zu geringe Städtebauförderung

Die Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ wird auf ihrer Herbst-Pressekonferenz die wohnungs-, energie- und umweltpolitischen Knackpunkte zum Haushalt 2012 benennen.

Auf der Pressekonferenz dabei:

* Klaus Wiesehügel
IG BAU-Bundesvorsitzender
Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt

* Dr. Hans-Hartwig Loewenstein
ZDB-Präsident
Zentralverband
Deutsches Baugewerbe

* Michael Hölker
BDB-Hauptgeschäftsführer
Bundesverband
Deutscher Baustoff-Fachhandel

Lukas Siebenkotten
DMB-Direktor
Deutscher Mieterbund

* Walter Rasch | Senator a.D.
BFW-Präsident
Bundesverband
Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

* Dr. Hans Georg Leuck
DGfM-Vorsitzender
Deutsche Gesellschaft
für Mauerwerks- und Wohnungsbau


Einladung zur Pressekonferenz


Liebe Redaktion,

zur Pressekonferenz sind Sie herzlich eingeladen.

Und zwar ...

* am Dienstag, 6. September 2011
* um 10.00 Uhr
* in die Bundespressekonferenz | Raum 4
Schiffbauerdamm 40 | 10117 Berlin
(Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz | BPK)

Rückmeldeformular

 

Anreize gestalten und fördern statt kaputt sparen

Verbände der Bau- und Wohnungswirtschaft, der Deutsche
Mieterbund und die IG BAU setzen sich für neue Anreize zur
Förderung des Wohnungsbaus ein.
 
Wohnen ist und bleibt ein Grundbedürfnis für die Menschen! Aber in
den Ballungszentren und Zuzugsregionen wird seit Jahren zu wenig
neu gebaut. Erkennbare Folge: Wohnungsmangel in den
Metropolregionen und Anstieg der Kaltmieten...

Kurzfassung der Forderung als PDF (91kb)
Langfassung der Forderung als PDF (96kb)

 

Am 23. März 2011 veranstalten die in der Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" organisierten Verbände das Fachforum Wohnungsbau 2011.


Termin:
23. März 2011
14.00-17.00


Ort:
KfW Bankengruppe - Niederlassung Berlin
Historischer Kassensaal
Eingang Behrenstraße 33
10117 Berlin


Thema ist die energetische Sanierung des Gebäudebestandes als Mittel zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum wie auch einer erfolgreichen Klimaschutzpolitik.


Weitere Informationen sowie das Programm der Veranstaltung finden Sie in der Einladung zur Veranstaltung (PDF, 148 KB). 

 
Logo BAU 2011

Auf der Fachmesse BAU 2011 in München präsentierten die "Impulse für den Wohnungsbau" eine aktuelle Emnid-Umfrage zu "Wohnwünschen im Alter". Das Ergebnis: Zwei Drittel der Bundesbürger bevorzugen ein eigenständiges Wohnen im Alter. Dafür ist ein Großteil bereit, die eigene Wohnung oder das Haus seniorengerecht umzubauen.


Mehr dazu unter...


 

„Impulse für den Wohnungsbau in Nürnberg“
Freitag, 3. September 2010, 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr,
IHK Akademie Mittelfranken, Saal „Cramer Klett“, Nürnberg


Programm


13:30 Uhr Empfang - kleiner Imbiss

14:00 Uhr Begrüßung
Hans Beer, IG Bauen-Agrar-Umwelt


14:05 Uhr Kurzvortrag „Wohnen in Deutschland. Eine gesellschaftliche Herausforderung auch für Nürnberg" 
Matthias Günther, Vorstand Eduard Pestel Institut e.V.

14:25 Uhr Kurzvortrag „Wir brauchen mehr Wohnungsbau! Gedanken zur Wohnungsbautätigkeit in der Stadt“
Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

14:45 Uhr Diskussion der Teilnehmer zu den zwei Impulsreferaten
Moderation: Dr. Hannes Zapf

15:00 Uhr
Kaffeepause

15:15 Uhr
Kurzvortrag „Zu wenig altersgerechte und barrierearme Wohnungen - Konsequenzen wenn nichts passiert“
Dr. Thomas Beyer, Vorstand AWO Landesverband Bayern e.V.


15:35 Uhr Kurzvortrag „Ersatzneubau - Hemmnisse abbauen, Chancen zum zeitgemäßen Wohnungsbau ermöglichen“
Reinhard Zingler, Vorstand JOSEF-STIFTUNG Kirchliches Wohnungs-Unternehmen


15:50 Uhr Zweite Diskussionsrunde
Moderation: Dr. Hannes Zapf

16:15 Uhr Schlusswort
Dirk von Vopelius, Präsident IHK Nürnberg für Mittelfranken

16:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Der BDB als führender mittragender Verband der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ hat am 7. Juli 2010 in Berlin wichtige berufspolitische Gespräche im Rahmen des Bündnis für Klimaschutz und Städte mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags geführt. Am Morgen stand ein gut 90minütiges Gespräch im Garten der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft mit dem Abgeordneten Kahrs, SPD, an. Johannes Kahrs, ehemaliger Stabsstellenleiter bei der SAGA, Hamburg, dem größten kommunalen Wohnungsunternehmen in Deutschland, ist für die SPD als Abgeordneter zuständig für den Bauetat im Haushaltsausschuß des Deutschen Bundestages.

Für den BDB nahmen an diesem Gespräch der Präsident, Hans Georg Wagner, und der Hauptgeschäftsführer, Herbert Barton, teil. Zusätzlicher Gesprächspartner war der Geschäftsführer der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“, Dr. Ronald Rast. Gemeinsam mit dem BDB haben sich in dieser Aktion insgesamt 28 Verbände aus der Immobilien- und Bauwirtschaft sowie die IG Bauen, Agrar, Umwelt zusammen geschlossen, mit der Zielsetzung, Investitionsanreize in den klima- und altersgerechten Wohnungsbau zu fördern sowie in Politik und Öffentlichkeit ein investitionsfreundliches Wohnungsbauklima zu schaffen.

Wesentlicher erster Gesprächspunkt waren die beabsichtigten drastischen Kürzungspläne der Bundesregierung bei Investitionsanreizprogrammen wie dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm und der Städtebauförderung. Mit Johannes Kahrs als ausgewiesenem Experten waren sich die Gesprächspartner einig, dass Kürzungen in diesen Bereichen den Staat per Saldo mehr kosten als er spart. Gerade diese erfolgreichen Förderprogramme sichern nicht nur die Beschäftigung und das Wachstum, sie bringen sogar zusätzliche Einkommen über Lohn- und Einkommenssteuer sowie Sozialabgaben für die öffentlichen Kassen. Gutachten wirtschaftswissenschaftlicher Institute zeigen, dass pro eingesetzten Euro staatlicher Investitionen auf diesen Gebieten acht bis neun Euro private Investitionen nachgezogen werden. Neben den Aspekten der Erreichung der Klimaziele und des altersgerechten Umbaus unserer Gesellschaft werden mit diesen Förderungen somit auch wichtige Steuer- und Sozialeinnahmen für den Staat generiert.

Zweiter Gesprächspunkt war die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Investitionen im Wohnungsbau. Mit nur 159.000 Wohneinheiten wurde im Kalenderjahr 2009 der bisherige Tiefststand in der Nachkriegszeit erreicht. Nach der bekannten Pestel-Studie ist aber in Deutschland eine Wohnungsbautätigkeit von mindestens 220.000 Wohneinheiten nötig, um dem sich bereits abzeichnenden Wohnungsmangel in den Wachstumsregionen in Deutschland entgegenzuwirken und die aus Klimasicht nicht mehr nachrüstbaren Wohnungen der 50er und 60er Jahre durch zeitgerechte Wohnungen zu ersetzen.

In diesem Zusammenhang wurde dem Abgeordneten Kahrs auch eine Studie des Pestel-Instituts „Wohnungsbauinvestition und staatliche Haushalte“ übergeben, die belegt, dass die Wiedereinführung der degressiven Afa im Wohnungsbau zusätzlich die Einnahmesituation der öffentlichen Haushalte verbessern kann. Bereits bei einem Plus von 4.600 Wohneinheiten bundesweit gegenüber dem aktuellen Bauniveau rechne sich diese Maßnahme.

Kahrs unterstütze diese Argumente vollinhaltlich aus seiner praktischen Arbeit bei der SAGA Hamburg und sagte zu, das Pestel-Gutachten sowie die Argumente in die parlamentarische Debatte um den Bauhaushalt im Bundestag einzubringen. Er empfahl weiterhin, von Seiten des BDB und der „Aktion Impulse“ die Studie auch an die für den Bauhaushalt zuständigen Haushälter der CDU/CSU-Fraktion und der FDP-Fraktion im Bundestag weiterzureichen, was anschließend am Rande einer Sitzung des Haushaltsausschusses durch den BDB-Präsidenten in Gesprächen unter anderem mit der FDP-Haushaltsexpertin und Abgeordneten Dr. Claudia Winterstein sowie dem FDP-Abgeordneten Dr. Jürgen Koppelin im Bundestag geschah.

 

Unter dem Titel „Wohnen mit Zukunft – wirtschaftlich investieren" lädt die Kampagne Impulse für den Wohnungsbau am 17. März 2010 zum Forum Wohnungsbau.


Das Forum Wohnungsbau 2010 findet statt

am Nachmittag des 17. März 2010 (13.00 bis 16.30 Uhr)

in den Räumen der KfW Bankengruppe in Berlin-Mitte (Behrenstraße 31, 10117 Berlin)


Geplanter Ablauf

ab 12:30 Uhr Eintreffen der Gäste

13:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Stefan Thurn, Präsident Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel
Peter J. Zick, Direktor Produktentwicklung, Planung, Koordinierung KfW Privatkundenbank


13:15 Uhr Impulsvortrag zum Wohnungsbau
Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung


13:45 Uhr Diskussionsrunde I: Modernisieren und die Alten in die Heime? Zum Spannungsfeld von seniorengerechtem und energieeffizientem Bauen

Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes
Walter Rasch, Senator a.D., Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen
Ursula Kremer-Preiß, Kuratorium Deutscher Altershilfe


14:15 Uhr Vorstellung der Prognos Studie „Wohnungsmangel in Deutschland – Auswirkungen und Ansätze zur Überwindung“

Dr. Michael Böhmer, Prognos AG


14:30 Uhr Diskussionsrunde II: Wohnungen, Steuern, Arbeitsplätze? Konjunkturmotor endlich anwerfen?
Matthias Günther, Eduard Pestel Insitut
Dr. Hans-Georg Leuck, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau
Dr. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes


15:00 Uhr Kaffeepause


15:15 Uhr Politische Podiumsdiskussion: Wohnen heute und morgen – welchen Rahmen setzt die Politik?
Volkmar Vogel (CDU), Stellv. Vorsitzender des BT-Ausschusses für Verkehr, Bau, Stadtentwicklung (angefragt)
Sören Bartol, MdB, stellv. Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau, Stadtentwicklung der SPD-Bundestagsfraktion
Daniela Wagner, Sprecherin für Wohnungspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen
Sebastian Körber, Sprecher für Baupolitik der FDP-Bundestagsfraktion
Heidrun Bluhm, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag


16.15 Uhr Zusammenfassung des Forums und Ausblick
Dr. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes


16.25 Uhr Empfang

Bitte melden Sie sich an per Antwortformular (PDF, 345 kB) oder per Email info@impulse-fuer-den-wohnungsbau.de

 

Während in Berlin die Gewinner der Bundestagswahl eine Koalitionsvertrag aushandeln, macht sich ein breites gesellschaftliches Bündnis für eine Wende in der Wohnungsbaupolitik stark. Mieter und Immobilienunternehmen, Verbände der Bauwirtschaft und Gewerkschaften fordern verbesserte Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau. Sie warnen vor einem Mangel an energieeffizientem und zukunftssicherem Wohnraum. Familien und Senioren, aber auch junge Menschen im Ausbildungsprozess sind davon in den Ballungsgebieten Deutschlands bereits heute betroffen.


Das Bündnis wird getragen von den Verbänden

  • IG Bauen-Agrar-Umwelt
  • Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
  • Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel
  • Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau
  • Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen
  • Deutsche Mieterbund


Zentrale Forderungen an die neue Bundesregierung sind:

  • Erhöhung der Abschreibungsätze auf vermietete Wohngebäude
  • Gleichstellung der Förderung von Sanierung und Neubau/Bestandsersatz in den KfW-Programmen
  • KfW-Programmes für altersgerechtes Bauen


Die Wohnungsbautätigkeit liegt derzeit auf einem historisch niedrigen Niveau. Experten gehen davon aus, dass sich die Anzahl der neugebauten Wohnungen mehr als verdoppeln muss, damit ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht.

 

Am 17. Juni 2009 veranstalteten der Sozialverband VdK, der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) und der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen das Forum Soziales und Zukunftssicheres Wohnen.

Die Diskussion in Räumen des Radialsystems V in Berlin drehte sich um einen Themenkomplex, der auf der einen Seite das unausweichliche Absenken der Rentenbeiträge, auf der anderen Seite den rapide steigenden Bedarf an barrierearmen Wohnungen beinhaltet.

 

Die zentralen Fragestellungen des Forums waren:

  • Welche Auswirkungen hat der Wohnungsmangel für die ältere Generation und für Familien?
  • Welche Schritte sollte die Politik unternehmen, damit das „Grundbedürfnis Wohnen“ sichergestellt bleibt?
  • Sind seniorengerechte Wohnungen teuer? Was muss getan werden, damit mehr von diesen Wohnungen gebaut werden?
  • Welche Auswirkungen haben das künftige Rentenniveau und die Altersarmut auf die Wohnraumversorgung älterer und einkommensschwacher Haushalte?


Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut Hannover stellte in seinem Referat die Ergebnisse der Studien „Wirtschaftliche Auswirkungen des Wohnungsneubaus in Deutschland“ und „Sozialpolitische Implikationen geringer Wohnungsbautätigkeit“ vor und gab der Diskussion damit den Rahmen und die wissenschaftliche Zahlenbasis.
Schon zuvor hatte der Generalsekretär der SPD Hubertus Heil zehn Thesen zum Thema Soziale Sicherung und Wohnungsbau in die Diskussion gebracht.

 

Ulrich Schmidt, Vizepräsident des VdK  Deutschland bereicherte die Debatte um konkrete Beispiele von Altersarmut, die sich auch in der Frage widerspiegeln, welche Wohnung man sich im Alter leisten kann.
Dr. Hans Georg Leuck, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V., stellt die Kosten bei der Sanierung und Modernisierung von Beständen, den Kosten eines kompletten, altersgerecht gestalteten Neubau gegenüber. Er hob hervor, dass bei manchen Beständen die Sanierung und Modernisierung um bis zu 25% teurer als Abriss und Neubau ist.


 

Den Abschluss des Forums Soziales und Zukunftssicheres Wohnen bildete die politische Podiumsdiskussion zum Thema „Steigende Mieten, stagnierende Renten – Was tut die Politik gegen die zunehmende Altersarmut?“. Die Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU), Dr. Heinrich Kolb (FDP), Petra Weis (SPD) und der Bundesgeschäftsführer des BFW Alexander Rychter diskutierten die Handlungs- und Verbesserungsmöglichkeiten von Bund und Ländern zur Belebung des Wohnungsbaus und die unterschiedlichen Positionen der Parteien.
Petra Weis (SPD) erklärte, dass durch den demographischen Wandel das altengerechte Wohnen kein neues Thema sei. Das Ziel müsse sein, generationengerecht und barrierefrei zu bauen, damit jeder sein Leben problemlos in seiner Wohnung verbringen kann. Sie verwies darauf, dass durch die KfW-Förderprogramme bereits ein wichtiges Finanzmittel zur Förderung besteht, die Steuerpolitik in der nächsten Legislaturperiode aber noch verändert werden muss.


Dr. Heinrich Kolb (FDP) betonte dagegen wie sinnvoll es sei, sich mit der eigenen selbstfinanzierten Immobilien für das Alter abzusichern. Die derzeitige Eigentumsquote von 50 % bei Rentnern sei noch steigerbar. Die politische Förderung sollte dabei auf Wachstumsräume und Ballungszentren konzentriert werden wobei in erster Linie die Länder gefordert seien.

 

Dieser Meinung schloss sich Gero Storjohann (CDU) weitestgehend an. Er warnte ausdrücklich vor Fehlsteuerungen und zentralen Regelungen des Bundes und sah die Länder verstärkt in der Pflicht zu Handeln. Er verwies zudem auf den engen finanziellen Spielraum von Bund und Ländern, der in der aktuellen Situation nur ein eingeschränktes Handeln zuließe.
Alexander Rychter vom BFW stellte dagegen klar, dass man zurzeit das niedrigste Niveau bei Neubauten seit 1945 in Deutschland habe und unterstrich die politischen Forderungen der einladenden Verbände. Als notwendigste Maßnahme beschrieb er die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung auf 4 %, die Investitionen in Wohnraum wieder wirtschaftlich machen.
In der an die Diskussion anschließende Fragerunde bekräftigte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau Dr. Hans Georg Leuck die Dringlichkeit, ausreichend altersgerechte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Die Politik dürfe sich bei der Förderung von altersgerechtem und energieeffizientem Wohnraum nicht auf die Modernisierung konzentrieren, sondern müsse auch den Neubau im Blick behalten.
Einig waren sich alle Diskussionsteilnehmer darin, dass die Politiker der kommenden Legislaturperiode gefordert seien gemeinsam eine Lösung für die Probleme des barrierearmen Wohnens zu finden.

 
 

Auf dem Forum Wohnungsbau am 18.3.2009 wurden die Gesamtergebnisse der Studie des Eduard-Pestel-Instituts zum Wohnraumbedarf ion Deutschland veröffentlicht. Das Forum wurde veransatltet von den Verbänden: Deutscher Mieter Bund (DMB), Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM), Gesprächskreis Baustoffindustrie im BDB e.V. (Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel) und BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

Weitere Informationen zu den Studienergebnissen finden Sie hier...

 

Der Deutsche Mauerwerkskongress findet am 24. September 2009 in Dresden statt.