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Aktivitäten in den Bundesländern

Auch in den einzelnen Bundesländern haben sich die verschiedensten Verbände, Kammern und Organisationen zusammengefunden und vertreten hier als "Impulse für den Wohnungsbau" auf Länderebene ihre Interessen.  

 

Wohnungsnot trotz BauBoom?

München, am 09. Dezember 2011

Die Bayerische Bau- und Wohnungswirtschaft fordert in einer  gemeinsamen Erklärung von der Politik eine dauerhafte und stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau.

 „Der Wohnungsbau wird von der Politik seit langer Zeit stiefmütterlich behandelt. Wir warnen seit Jahren davor, dass die derzeitige Förderung des Wohnungsbaus in weiten Bereichen die demografischen, klimaschutz- und sozialpolitischen Anforderungen verfehlt. Wir brauchen deshalb wieder ein Investitionsklima, das den Neubau stimuliert.“ Das sagte Dr. Hannes Zapf, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau, heute anlässlich einer  Pressekonferenz in München.

In ihrem heute vorgestellten Positionspapier Aktion Impulse für den Wohnungsbau in Bayern 2012 weist die Aktionsgemeinschaft auf zunehmende strukturelle Wohnungsengpässe und steigende Mietbelastungen in Wachstumsregionen hin. Außerdem gebe es bislang keine ausgewogene und zukunftsgerichtete Förderung. Durch die deutliche Verschärfung der energetischen Anforderungen bei Sanierungen und die damit verbundenen hohen wirtschaftlichen Kosten stagniere die Sanierungsrate weiter bei etwa 1%, weshalb die von der Bundesregierung geforderte zügige energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in weite Ferne rücke. Und trotz der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft lasse die Bundesregierung ab kommendem Jahr die erfolgreiche Förderung altersgerechter Umbauten von Häusern auslaufen.

Die Verbände der bayerischen Bau-, Baustoff-, Bauhandels- und Wohnungswirtschaft und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die sich in der Aktion Impulse für den Wohnungsbau in Bayern zusammengeschlossen haben, sehen dringenden Handlungsbedarf.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie:

  • Die steuerlichen Anreize für den Wohnungsbau müssen durch die Verdopplung der linearen Afa von 2 auf 4 Prozentpunkte und die Einführung einer erhöhten AfA von 8 Prozentpunkten in den ersten 8 Jahren bei energetischem und altersgerechtem Neubau einführen („Klimaschutz-AfA“) verbessert werden.
  • Die steuerliche Förderung  der energetischen Gebäudesanierung muss unter Einbeziehung des Ersatzneubaus schnell verabschiedet werden. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat wird aufgefordert,  hierüber anlässlich seiner Sitzung in der kommenden Woche zu einer Einigung zu kommen.
  • Die KfW-Programme „Energieeffizientes Bauen“ und „Energieeffizientes Sanieren“ müssen erhöht und verstetigt und durch Landesförderprogramme ergänzt werden.
  • Ersatzneubauten müssen genehmigungsrechtlich mit energetisch zu ertüchtigenden Altbauten gleichgestellt werden.
  •  Die erfolgreiche Förderung des altersgerechten Bauens muss auch im kommenden Jahr fortgeführt und nicht, wie von der Bundesregierung geplant, eingestellt werden.
  • Die eigene Immobilie ist der beste Schutz vor Altersarmut. Die Einbeziehung des selbst genutzten Wohneigentums (sog. Wohn-Riester) muss deshalb attraktiver gestaltet werden.
  • Die energetischen Anforderungen an Wohngebäude dürfen erst dann weiter verschärft werden, wenn eine gründliche Bewertung der Auswirkungen der Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung 2009 auf den Neu- und Bestandsbau  vorliegt.


Eine ausführliche Analyse von Wohnungsbau und Wohnungsbedarf enthält das „Positionspapier von Verbänden der Bayerischen Bau- und Wohnungswirtschaft und der IG BAU für den Wohnungbau 2012“

Rückfragen:

Holger Seit, c/o Landesverband Bayerischer Bauinnungen,
Tel.: 089 76 79 133, E-Mail: seit@lbb-bayern.de.
PRESSEMITTEILUNG

 

Wohnungsnot trotz BauBoom?

München, am 09. Dezember 2011

Die Bayerische Bau- und Wohnungswirtschaft fordert in einer  gemeinsamen Erklärung von der Politik eine dauerhafte und stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau.

 „Der Wohnungsbau wird von der Politik seit langer Zeit stiefmütterlich behandelt. Wir warnen seit Jahren davor, dass die derzeitige Förderung des Wohnungsbaus in weiten Bereichen die demografischen, klimaschutz- und sozialpolitischen Anforderungen verfehlt. Wir brauchen deshalb wieder ein Investitionsklima, das den Neubau stimuliert.“ Das sagte Dr. Hannes Zapf, Sprecher der Aktionsgemeinschaft Impulse für den Wohnungsbau, heute anlässlich einer  Pressekonferenz in München.

In ihrem heute vorgestellten Positionspapier Aktion Impulse für den Wohnungsbau in Bayern 2012 weist die Aktionsgemeinschaft auf zunehmende strukturelle Wohnungsengpässe und steigende Mietbelastungen in Wachstumsregionen hin. Außerdem gebe es bislang keine ausgewogene und zukunftsgerichtete Förderung. Durch die deutliche Verschärfung der energetischen Anforderungen bei Sanierungen und die damit verbundenen hohen wirtschaftlichen Kosten stagniere die Sanierungsrate weiter bei etwa 1%, weshalb die von der Bundesregierung geforderte zügige energetische Sanierung des Wohnungsbestandes in weite Ferne rücke. Und trotz der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft lasse die Bundesregierung ab kommendem Jahr die erfolgreiche Förderung altersgerechter Umbauten von Häusern auslaufen.

Die Verbände der bayerischen Bau-, Baustoff-, Bauhandels- und Wohnungswirtschaft und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die sich in der Aktion Impulse für den Wohnungsbau in Bayern zusammengeschlossen haben, sehen dringenden Handlungsbedarf.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie:

  • Die steuerlichen Anreize für den Wohnungsbau müssen durch die Verdopplung der linearen Afa von 2 auf 4 Prozentpunkte und die Einführung einer erhöhten AfA von 8 Prozentpunkten in den ersten 8 Jahren bei energetischem und altersgerechtem Neubau einführen („Klimaschutz-AfA“) verbessert werden.
  • Die steuerliche Förderung  der energetischen Gebäudesanierung muss unter Einbeziehung des Ersatzneubaus schnell verabschiedet werden. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat wird aufgefordert,  hierüber anlässlich seiner Sitzung in der kommenden Woche zu einer Einigung zu kommen.
  • Die KfW-Programme „Energieeffizientes Bauen“ und „Energieeffizientes Sanieren“ müssen erhöht und verstetigt und durch Landesförderprogramme ergänzt werden.
  • Ersatzneubauten müssen genehmigungsrechtlich mit energetisch zu ertüchtigenden Altbauten gleichgestellt werden.
  •  Die erfolgreiche Förderung des altersgerechten Bauens muss auch im kommenden Jahr fortgeführt und nicht, wie von der Bundesregierung geplant, eingestellt werden.
  • Die eigene Immobilie ist der beste Schutz vor Altersarmut. Die Einbeziehung des selbst genutzten Wohneigentums (sog. Wohn-Riester) muss deshalb attraktiver gestaltet werden.
  • Die energetischen Anforderungen an Wohngebäude dürfen erst dann weiter verschärft werden, wenn eine gründliche Bewertung der Auswirkungen der Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung 2009 auf den Neu- und Bestandsbau  vorliegt.


Eine ausführliche Analyse von Wohnungsbau und Wohnungsbedarf enthält das „Positionspapier von Verbänden der Bayerischen Bau- und Wohnungswirtschaft und der IG BAU für den Wohnungbau 2012“

Rückfragen:

Holger Seit, c/o Landesverband Bayerischer Bauinnungen,
Tel.: 089 76 79 133, E-Mail: seit@lbb-bayern.de.
PRESSEMITTEILUNG

 

Diskussionsforum Bayern

Impulse Bayern

Diskussionsforum
„Impulse für den Wohnungsbau in Augsburg“


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Wohnungsbau wird auf Jahre hinaus eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Augsburg sein. Der Bedarf an Wohnung wird sich wesentlich verändern und hinterlässt die Frage, ob wir quantitativ genügend und qualitativ die richtigen Wohnungen haben.

Die Einwohnerzahl, die Zahl der Privathaushalte und die energetischen Anforderungen an den Wohnungsbau steigen ständig. Moderne Städte- und Wohnungsbaukonzepte müssen darauf ebenso reagieren, wie auf eine sich verändernde Altersstruktur und  wachsende Ansprüche der Bewohner. Gleichzeitig gilt es, den Flächenverbrauch einzuschränken und bestehende Altbaussubstanz wirtschaftlich sinnvoll zu sanieren.  

* Wie entwickelt sich der Wohnungsbedarf in Augsburg und der Region?
* Wie wirken sich demografische, wirtschaftliche und energetische Faktoren auf den Bedarf und die Wohnungssituation aus?
* Was können Kommune und private Investoren gemeinsam tun, um die Stadt Augsburg noch attraktiver für ihre Bewohner zu machen?
* Welche wohnungsbau- und förderpolitischen Maßnahmen sind zeitgemäß?
* Energetische Sanierung oder Neubau – eine Frage der Wirtschaftlichkeit?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben Ihnen Persönlichkeiten der Politik, Investoren, bayerischen Bauwirtschaft, sozialer Verbände sowie der Industriegewerkschaft
Bauen – Agrar – Umwelt.

Details erfahren Sie beim

Diskussionsforum
„Impulse für den Wohnungsbau in Augsburg“
am Dienstag, 17. Mai 2011, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Handwerkskammer für Schwaben,
Siebentischstraße 52-58,
86161 Augsburg

zu der wir Sie hiermit herzlich einladen.

Die Einladung und die Referenten finden Sie hier.

Weitere Infos zur Veranstaltung.